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	<title>Reise Berichte - Berichte von Reisen aus aller Herren Länder &#187; Mexiko</title>
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	<description>Reise Berichte aus Europa, Amerika, Afrika und dem Rest der Welt!</description>
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		<title>Tolle Ausgrabungsst&#228;ten in Campeche</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 20:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reise Berichte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bundesstaat Campeche liegt im S&#252;dosten des Landes, im Westen der Halbinsel Yucatán. Im Norden grenzt Campeche an den Bundesstaat Yucatán, im S&#252;den an den Bundesstaat Tabasco und das Nachbarland Guatemala, im Osten an den Bundesstaat Quintana Roo und das Nachbarland Belize und im Westen an den Golf von Mexiko. Campeche erstreckt sich auf einer [...]]]></description>
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<p>Der Bundesstaat Campeche liegt im S&uuml;dosten des Landes, im Westen der Halbinsel Yucatán. Im Norden grenzt Campeche an den Bundesstaat  Yucatán, im S&uuml;den an den Bundesstaat Tabasco und das Nachbarland Guatemala, im Osten an den Bundesstaat Quintana Roo und das Nachbarland Belize und im Westen an den Golf von Mexiko. Campeche erstreckt sich auf einer Fl&auml;che von 56.858 Quadratkilometern. Seine Hauptstadt ist ebenfalls Campeche.</p>
<p>Campeche verf&uuml;gt &uuml;ber ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 27 Grad Celsius.</p>
<p>F&uuml;r Mexiko Reisende gilt der Bundesstaat Campeche vor allem wegen seiner einzigartigen Natur und seinen arch&auml;ologische Ausgrabungsst&auml;tten der Maya als Geheimtipp. Die Hauptstadt Campeche und das Biosph&auml;renreservat von Calakmul mit seinen einzigartigen Maya-Ruinen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe Menschheit ernannt.</p>
<p>Mit seinen farbig restaurierten Geb&auml;uden gilt Campeche als eine der sch&ouml;nsten Kolonialst&auml;dte Mexiko. Die Stadt wurde im Jahr 1540 von den Spaniern gegr&uuml;ndet und gewann schnell durch den Hafen an Bedeutung. Um die Stadt vor Pl&uuml;nderungen zu sch&uuml;tzen,  wurde Campeche im 17. Jahrhundert mit einer Mauer umgeben. Die milit&auml;rische Architektur ist noch heute in den sieben Bollwerken San Pedro, Santiago, San Francisco, La Soledad, San Juan, Santa Rosa und San Carlos sichtbar. Die beiden Eing&auml;nge zur Stadt, das Meeres- und das Landtor sind zu besichtigen. In dem Landtor findet regelm&auml;&szlig;ig eine Licht-Show mit Tanz und Musik statt, die die Geschichte von Campeche erz&auml;hlt.</p>
<p>An beiden Enden der sechseckig angelegten Stadt liegen die alten Festungen: Fuerte San JosÃ© el Alto und Fuerte San Miguel. Sie besch&uuml;tzen die Stadt. Heute ist in  Fuerte San Miguel das arch&auml;ologische Museum der Stadt untergebracht. Fuerte San JosÃ© beherbergt ein Schiffahrtsmuseum. </p>
<p>Um die Stadt f&uuml;r seine Besucher noch attraktiver zu gestalten, hat Campeche seit 1987 &uuml;ber 1600 Geb&auml;ude, vor allem im historischen Zentrum der Stadt, aber auch in den Vierteln um San Román, Guadalupe und San Francisco renoviert. Die bunten Fassaden verleihen Campeche neuen ganzen Glanz. Drei alte Stra&szlig;enbahnen, die TranvÃ­a de la Ciudad, el Guapo und el SÃºper Guapo wurden restauriert und laden zur Stadtbesichtigung ein.</p>
<p>Neben Zeugnissen der spanischen Kolonialzeit, bietet der Bundesstaat Campeche auch einzigartige pr&auml;kolumbianische Ausgrabungsst&auml;tte. Besonders hervorzuheben sind: BalamkÃº, Becán, Chicanná Chunhuhub, Dzibilnocac, Edzná, El Tigre, Hochob, Hormiguero, Santa Rosa Xtampac, TabasqueÃ±o, XcalumkÃ­n, Xpujil, Tahcok und Calakmul.</p>
<p>Mit &uuml;ber 7.000 Ausgrabungsst&auml;tten in einem Umkreis von nur 70 Quadratkilometern gilt das Biosph&auml;renreservat von Calakmul als eine der beeindruckendsten arch&auml;ologischen Fundst&auml;tten von Campeche. </p>
<p>Neben noch weitgehend unbekannten Maya-Ruinen bietet das Biosph&auml;renreservat auch ein einmaliges Naturschauspiel. In den tropischen Regenw&auml;ldern leben hunderte von Tierarten, vom Ozelot &uuml;ber den Jaguar, bis zum Br&uuml;llaffen und dem Tapir. Dar&uuml;ber hinaus sind mehr als 300 Vogelarten in dem Biosph&auml;renreservat beheimatet. Abenteurer k&ouml;nnen sich in dem Biosph&auml;renreservat auf Entdeckungsreise begeben und bei Wanderungen oder Moutainbike-Touren die Tierwelt von Calakmul bewundern.<br />
Erholung findet der Besucher am Golf von Mexiko. In Ciudad del Carmen, der sogenannten â€œPerle des Golfsâ€, gibt es wei&szlig;e Sandstr&auml;nde mit glasklarem Wasser , die zum Verweilen einladen.<br />
Wer zum Feiern nach Mexiko kommt, kann dies im Bundesstaat Campeche tun. Die typischen Volkst&auml;nze sind der Sarao oder die VaquerÃ­a. Beide T&auml;nze vermischen Tanzformen der Maya mit karibischen Rythmen und spanischen Volkst&auml;nzen.</p>
<p>Aber auch Gourmets kommen in Campeche ihre Kosten. Die Gastronomie von Campeche gilt als eine der besten des Landes. Zu den typischen Gerichten z&auml;hlt ein Cocktail aus Meeresfr&uuml;chten, oder der Pan de CazÃ³n, ein in Weinbl&auml;tter eingelegter Fisch sowie allerlei Vorspeisen wie Panuchos, Tamales Colados und der echte Relleno Negro.</p>
<p>Der Bundesstaat Campeche ist ein beliebtes Reiseziel. Jedes Jahr kommen etwa 800.000 Touristen nach Campeche. Zur Unterbringung der Touristen verf&uuml;gt Campeche &uuml;ber eine moderne Hotelinfrastruktur mit 168 Hotels und &uuml;ber 4.200 Zimmern. Darunter sind auch die Henequen-Haciendas, wie zum Beispiel die Hacienda Uayamon und die Hacienda Blanca Flor. </p>
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		<title>Acapulco-365 Tage Fiesta</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 18:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reise Berichte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mexiko]]></category>
		<category><![CDATA[Acapulco]]></category>
		<category><![CDATA[Condesa]]></category>
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		<description><![CDATA[Nahe der Altstadt entladen Fischer den Fang der Nacht, und braune Pelikane balgen um die Abf&#228;lle. Noch liegt Dunst &#252;ber der Bucht, und die Sonne bringt sie zum glitzern. Vom â€žOrt des Schilfrohrsâ€œ, wie die Azteken ihre Siedlung nannten, ist nichts mehr &#252;briggeblieben. Die Spanier gr&#252;ndeten die Stadt 1550 um von hier aus den Handel [...]]]></description>
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<p>Nahe der Altstadt entladen Fischer den Fang der Nacht, und braune Pelikane balgen um die Abf&auml;lle. Noch liegt Dunst &uuml;ber der Bucht, und die Sonne bringt sie zum glitzern. Vom â€žOrt des Schilfrohrsâ€œ, wie die Azteken ihre Siedlung nannten, ist nichts mehr &uuml;briggeblieben. Die Spanier gr&uuml;ndeten die Stadt 1550 um von hier aus den Handel mit dem Fernen Osten zu organisieren. Um die Schiffe vor Piraten zu sch&uuml;tzen wurde das Fort â€žSan Diegoâ€œ erbaut. Die dicken Mauern haben die Jahre &uuml;berdauert, und sind auch das Einzige, was aus spanischer Zeit &uuml;briggeblieben ist. Aber Acapulco hat auch andere Pfunde, mit denen es wuchern kann.</p>
<p>Die Hauptattraktion ist der ewig blaue Himmel, warmes Wasser und Sonnenschein. Wer hierher kommt, will einfach nur ausspannen und sich am&uuml;sieren.<br />
So richtig bekannt als Badeort wurde Acapulco, als die erste Welle Amerikaner &uuml;ber die Stadt hinwegschwappte. Hollywood begann sich f&uuml;r die Stadt zu interessieren. Es dauerte nicht lange, da reisten Stars und Sternchen mit Gefolge an. Acapulco wurde zum Ort der Reichen und Sch&ouml;nen. Man baute sich Villen oder belegte ganze Hoteletagen. Im Hotel â€žLos Flamingosâ€œ, hoch &uuml;ber dem Meer, feierten die Happy-Few Feste und ausgelassene Parties. Heute ist das Hotel ein Punkt im Besichtigungsprogramm der Touristenbusse. Die gro&szlig;e Zeit des â€žLos Flamingoâ€œ geh&ouml;rt der Vergangenheit an â€“ was blieb ist die Erinnerung an glanzvolle Zeiten. Nach und nach blieben die Hollywood-Gr&ouml;&szlig;en weg. Das Alter forderte seinen Tribut, die Reihen lichteten sich.</p>
<p>Die Queen des Pazifiks, wie Acapulco genannt wurde, fiel in eine Siesta und bekam Runzeln. Der Glitter wurde stumpf und die Pumps lagen zertanzt in der Ecke. Aber Totgesagte leben lange.Man raffte sich zu einer Verj&uuml;ngungskur auf: die Kanalisation wurde saniert, die Stra&szlig;en ausgebessert, die Str&auml;nde gereinigt. Ein Yachthafen, Golf- und Tennispl&auml;tze geh&ouml;rten zum Lifting.<br />
Heute ist Acapulco, trotz der Konkurrenz von Cancun, wieder der Klassiker unter Mexikos Badeorten und Ziel von Millionen Touristen aus aller Welt. Es sind aber diesmal mehr junge Leute, die Acapulco f&uuml;r sich entdeckt haben. In Jahrzehnten darauf gedrillt zu gefallen, hat man sich schnell auf die neue Situation eingestellt.</p>
<p>Wir fahren die mehrspurige K&uuml;stenstra&szlig;e, Avenida Costera, entland. Wie Perlen auf der Schnur reihen sich die Str&auml;nde aneinander: Playa Hermos, Playa Hormito und der wichtigste, Playa Condesa. Der schwule Teil liegt zwischen dem Hotel Condesa und BetoÂ´s Restaurant. Es ist der Laufsteg der Sch&ouml;nen und Schaurigen. Man sitzt unter Palmd&auml;chern und sieht sich die Show an. Wer schon l&auml;nger da &#8211; und braungebrannt ist, tritt in knapper Badehose an. Die Betonung liegt auf knapp. Muskeln und Waschbrettbauch sind das Markenzeichen. Dann gibt es die Neuank&ouml;mmlinge. Der Hautton umfasst die ganze Palette von wei&szlig; bis tiefrot. Und es gibt den Typ, bei dem man nicht sicher ist, hat er sich verlaufen oder kommt er aus dem katholischen Teil der USA. Zeltartige Badehose, die am Bauchnabel beginnt und kurz oberhalb des Knies endet. Das Miller-Bier-B&auml;uchlein eingezogen, huscht er hin und her.<br />
Wer nicht mehr auf die Nacht warten kann oder will, macht sich auf den Weg zu den Rocks. Sie liegen neben dem Condesa Strand und sind eher ein Fall f&uuml;r Kletterbegabte.Hier kauft man nicht die Katze im Sack, sondern Touristen und Einheimische zeigen, was sie zu bieten haben. Es ist alles erlaubt und wird auch ausprobiert, inklusive der Griff nach Uhr <a href="http://www.niki-orange.de/halsketten-c-62.html">und Halskette</a>. Etwas vorsichtig sollte man schon sein und nicht wie ein geschm&uuml;ckter Weihnachtsbaum herumlaufen.</p>
<p>Langsam geht die Sonne unter. Die Luft flimmert nicht mehr, eine k&uuml;hle Brise macht unternehmungslustig. Der Abend taucht die Bucht in ein Lichtermeer. Die Queen zieht ihr Glitzerkleid an. Leuchtreklamen flackern auf, locken Besucher in Kneipen, Restaurants und CafÃ©s. Auf der Costera fahren die Autos Sto&szlig;stange an Sto&szlig;stange und auf den Gehwegen dr&auml;ngen sich die Touristen. Wer von der Anmache am Strand noch nicht genug hat, bummelt jetzt langsam Richtung Kathedrale und Zocalo. Hier treffen sich die jungen M&auml;nner zum Flanieren. Man setzt sich in eines der CafÃ©s und wartet ab. Auch der nahegelegene Baseballplatz ist interessant, da es hier alle Arten von â€žBallspielenâ€œ gibt.</p>
<p>Der Abend dient der Vorbereitung auf die Nacht. Sie ist die gro&szlig;e Zeit der Stadt. Es wird gegessen, getanzt und getrunken. Das Gebot der Stunde hei&szlig;t â€“ am&uuml;sier dich! St&auml;ndig werden neue Restaurants und Discotheken er&ouml;ffnet. Was gestern â€žinâ€œ war, ist heute geschlossen und &ouml;ffnet morgen unter neuem Namen und in neuer Dekoration. Die Discos z&auml;hlen zu den schicksten des Landes, die Auswahl ist riesig. Nur eins sollte man bedenken, die Nacht beginnt sp&auml;t. Kommt man gegen 23 Uhr, kann es einem passieren, mit einem gelangweilten Kellner allein am Tresen zu h&auml;ngen. Manche Discos &ouml;ffnen erst am fr&uuml;hen Morgen. Hier trudelt man ein, wenn man sich in verschiedenen anderen schon etwas m&uuml;degetanzt hat.</p>
<p>Aber jede Nacht geht einmal zu Ende. Ein Bummel durch die Altstadt kl&auml;rt den Kopf. Vorbei an Tortilla-Backstuben, kleine Bars und Gesch&auml;ften spazieren wir nach La Quebrada. In den Gassen spielen Kinder und fliegende H&auml;ndler versuchen ihre Waren loszuschlagen. Das mond&auml;ne Acapulco ist weit weg.</p>
<p>Wir sind auf dem Weg zu â€žderâ€œ Attraktion von Acapulco: den Todesspringern. Wenn man zu Hause abreist, hat man bereits das Bild von ihnen im Kopf. Auf Prospekten und Plakaten machen sie Werbung f&uuml;r Mexiko und Acapulco. Man trifft sich im Hotel â€žEl Miradorâ€œ.Die Vorstellung beginnt zu festgesetzten Zeiten und rechtzeitiges Erscheinen ist nicht schlecht, denn die besten Pl&auml;tze sind schnell weg. Man sitzt in einer Art Amphit-Theater und &uuml;berbr&uuml;ckt die Wartezeit mit Snacks und Cocktails. Vor der Bucht ankern jetzt auch immer mehr Boote mit Touristen, die sich das Schauspiel vom Wasser aus ansehen wollen. Dann erscheinen die Springer, beklatscht wie die Gladiatoren im Alten Rom. Einige der Springer, die noch nicht ganz fit sind, oder ist es um die Spannung zu steigern?, springen von niedrigeren Felsen. Der H&ouml;hepunkt ist dann der Sprung von der h&ouml;chsten Stelle.</p>
<p>Die Felsspitze ist 35 Meter hoch und die Bucht wirkt wie ein schmaler Spalt. Vor dem Absprung gibt es nat&uuml;rlich ein Zeremoniell. Vor einem kleinen Altar nahe der Absprungstelle wir gebetet und sich bekreuzigt. Dann konzentriert man sich ganz auf den Sprung. Es kommt auf die Sekunde an, denn der Springer muss auf die Brandung warten und genau im richtigen Moment eintauchen. Nur so ist sicher, dass genug Wasser in der kleinen Bucht ist. Springt er zu fr&uuml;h oder zu sp&auml;t, dann &#8230;Die Springer werden mit wohlverdientem Beifall bedacht. Bevor man das Hotel verl&auml;sst sind die teils recht h&uuml;bschen Typen schon nahe dem Ausgang. Dort bilden sie ein Spalier, fragen ob die Show gefallen hat und erwarten nat&uuml;rlich ein ordentliches Trinkgeld.</p>
<p>Anschlie&szlig;end st&uuml;rzt man sich wieder ins Get&uuml;mmel. Boutiquen warten auf Kundschaft, Restaurants auf G&auml;ste und ewig lockt der Strand mit Sand und Brandung</p>
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		<title>Auf den Spuren der Maya in Yukatan</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 17:33:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reise Berichte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tropische Regenw&#228;lder, unterirdische H&#246;hlen, jahrhundertealte arch&#228;ologische Ausgrabungsst&#228;tten, wei&#223;e Sandstr&#228;nde und t&#252;rkisblaues Wasser: All dies ist Yucatán. Im S&#252;dosten Mexikos auf der Halbinsel Yucatán, ist der Bundesstaat Yucatán heute einer der bekanntesten Bundesstaaten des Landes. Yucatán grenzt im Norden an den Golf von Mexiko und im Westen bildet die Karibik eine nat&#252;rliche Grenze zu Kuba und [...]]]></description>
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<p>Tropische Regenw&auml;lder, unterirdische H&ouml;hlen, jahrhundertealte arch&auml;ologische  Ausgrabungsst&auml;tten,  wei&szlig;e Sandstr&auml;nde und t&uuml;rkisblaues Wasser: All dies ist Yucatán. Im S&uuml;dosten Mexikos auf der Halbinsel Yucatán, ist der Bundesstaat Yucatán heute einer der bekanntesten Bundesstaaten des Landes. Yucatán grenzt im Norden an den Golf von Mexiko und im Westen bildet die Karibik eine nat&uuml;rliche Grenze zu Kuba und den Antillen</p>
<p>Yucatán verf&uuml;gt &uuml;ber zwei internationale Flugh&auml;fen: der eine liegt in der Hauptstadt MÃ©rida, der andere in Kaua, nahe der arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tte von ChichÃ©n Itzá. Nur 30 Minuten von MÃ©rida entfernt, liegt auch der attraktive Hafen, Port Progreso. Hier gehen jedes Jahr tausende von Kreuzfahrtpassagiere von Bord, um die touristischen Attraktionen Mexikoâ€™s kennen zu lernen.</p>
<p>Yucatán ist stark von der Maya-Kultur gepr&auml;gt. Von den &uuml;ber 1.650.000 Einwohnern sind fast zwei Drittel Nachfahren der bedeutendsten Kultur Meso-Amerikas. Noch heute sprechen Teile der Bev&ouml;lkerung die Sprache der Maya.</p>
<p>Auch findet der Besucher in Yucatán die wichtigsten arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tten der Maya. ChichÃ©n Itzá, Ek Balám, Uxmal, Oxkintok oder Mayapán sind nur einige wenige der zahlreichen Maya-Ruinen in Yucatán.</p>
<p>Neben der pr&auml;kolumbianischen Kultur trifft der Yucatán-Besucher auch auf die spanische Kolonialzeit. MÃ©rida und Valladolid sind typische mexikanische Kolonialst&auml;dte.</p>
<p>MÃ©rida, auch die â€žwei&szlig;e Stadtâ€œ genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Sie ist eine typische Kolonialstadt, im Stil der St&auml;dte Kastiliens oder Andalusiens. Das historische Zentrum von MÃ©rida ist komplett schachbrettartig angeordnet. MÃ©rida soll am 6. Januar 1542 auf den Resten der Maya-Stadt IchcaanzihÃ³ gegr&uuml;ndet worden sein. Um die Stadt vor dem Widerstand der Maya zu sch&uuml;tzen, hat der Milit&auml;ringenieur Manuel Jorge de Zezera die gesamte Stadt mit einer Mauer umgeben. Von den einst sieben Stadttoren existieren heute noch drei. Besonders beeindruckend ist ein sonnt&auml;glicher Besuch der Altstadt von MÃ©rida. Unter dem Motto â€žSonntag in MÃ©ridaâ€œ wird das historische Zentrum gesperrt und Einwohner und Besucher k&ouml;nnen durch die Gassen der Altstadt flanieren und die Stadt genie&szlig;en. Dabei lohnt sich auch ein Besuch des Palacio CantÃ³n, einem Marmorpalast in dem heute das Museo de AntropologÃ­a e Historia, das Museum f&uuml;r Anthropologie und Geschichte untergebracht ist.</p>
<p>Valladolid ist eine weitere typische Kolonialstadt im Bundesstaat Yucatán. Auch der Stadtplan von Valladolid weist eine rechteckige Anordnung auf. Die bedeutendsten touristischen Attraktionen der Stadt sind die im 18. Jahrhundert erbaute Kirche von San Gervasio, das Kloster von San Bernardino, die Calzada de los Frailes, der Park Francisco CantÃ³n, sowie die Cenoten Dzitnup und Zaci.</p>
<p>Izamal gilt als die &auml;lteste Stadt der Halbinsel Yucatán. Die Stadt liegt im geografischen Zentrum der Halbinsel. Ihr Name geht auf die Maya zur&uuml;ck. Itzamná oder Zamná steht f&uuml;r Tau des Himmels. Itzamná war auch eine gro&szlig;e Pers&ouml;nlichkeit der Maya-Kultur. Arch&auml;ologische Ausgrabungen lassen vermuten, dass der Zeremonienplatz von f&uuml;nf Pyramiden umgeben war. Die Ruinen des Platzes sind heute noch zu besichtigen. Eine dieser Pyramiden wurde ihrem Erbauer Caudillo gewidmet. Caudillo wurde auch als Gott verehrt. In anderen Pyramiden wie zum Beispiel in den Pyramiden von Papcholchac oder Casa de las Cabezas y Relámpagos wird heute die Virgen von Izamal verehrt. Eine weitere Pyramide wurde Kinich-KakmÃ³, der Sonne ohne Gesicht geweiht. Die Pyramide von Kabul, die Casa de la Mano Milagrosa beherbergte unter ihren Tr&uuml;mmern ein riesiges Gesicht aus Stuck. Das zwei Meter gro&szlig;e Gesicht gleicht den Gesichtern von Kohunlich in Quintana Roo. Die Geschichte von Izamal hat eine lange religi&ouml;se Tradition.  Nicht nur die Franziskaner pr&auml;gten das Leben in der Stadt, sondern auch die Verehrung der MarÃ­a Inmaculada, der Unbefleckten Jungfrau, die auch zur Schutzpatronin der Stadt wurde.  Seit 1558 verehrt man eine Statue der Jungfrau. Die Statue soll im Auftrag  Fray Diego de Landa aus Guatemala nach Izamal gebracht worden sein.</p>
<p>Auch Vogelfreund kommen im  Bundesstaat Yucatán auf ihre Kosten. Jedes Jahr organisiert das Tourismusministerium von Yucatán das Vogelfestival â€žTÂ´ohâ€œ. Der Namen dieses Festivals leitet sich von einem Vogel ab, der an den arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tten und in den Cenoten zu finden ist. Sein Name ist Tâ€™oh und bedeutet in der Sprache der Maya â€žUhrenvogelâ€œ. &ouml;ber 750 Vogelarten k&ouml;nnen Naturfreunde hier beobachten, das sind fast 50 Prozent aller in Mexiko lebenden Vogelarten.<br />
.<br />
Bekannt ist der Bundesstaat Yucatán aber vor allem wegen seinen einzigartigen arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tten. Uxmal, Kabah, Sayil, Xlapa, Labna, Ek-Balam, Dzibichaltun oder ChichÃ©n Izta geh&ouml;ren zu den meistbesuchten Tempelanlagen der  Halbinsel von Yucatán.</p>
<p>Ek-Balam liegt 186 Kilometer &ouml;stlich von MÃ©rida und 26 Kilometer westlich von Valladolid. Die arch&auml;ologische Ausgrabungsst&auml;tte geht auf die fr&uuml;hklassische Maya-Kultur zur&uuml;ck. Ungew&ouml;hnliche Funde geben hier Auskunft &uuml;ber weitgehend unbekannte Aspekte der Maya.</p>
<p>Dzibichaltun ist eine der &uuml;berraschendsten St&auml;dte der mysteri&ouml;sen Maya-Kultur. Hier kann der Besucher jedes Jahr w&auml;hrend der Sonnenwende im Fr&uuml;hjahr und im Herbst ein einmaliges Schauspiel erleben.</p>
<p>ChichÃ©n ItzÃ  ist eine der gr&ouml;&szlig;ten, besterhaltenen und meistbesuchten arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tten von Yucatán. Von der UNESCO wurde die Maya-Tempelanlage zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt.</p>
<p>Naturliebhaber finden in Yucatán einzigartige Biosph&auml;renreservate wie CelestÃºn und RÃ­a Lagartos. Au&szlig;erdem verf&uuml;gt Yucatán &uuml;ber ein unterirdisches H&ouml;hlennetz, den Cenoten. &ouml;ber 4.000  Cenotes durchziehen Yucatánâ€™s Unterwasserwelt.</p>
<p>RÃ­a de CelestÃºn ist f&uuml;r den mexikanischen Naturtourismus von gro&szlig;er Bedeutung. Auf einer Fl&auml;che von etwa 60 Hektar stellt CelestÃºn f&uuml;r zahlreiche Zugv&ouml;gel auf dem Weg in den S&uuml;den eine einmalige Futterstelle dar.  Hier nisten auch rosa Flamingos, und Meeresschildkr&ouml;ten kommen zum Br&uuml;hten.</p>
<p>Die Halbinsel von Yucatán besitzt keine oberirdischen Wasserl&auml;ufe und das Regenwasser n&auml;hrt unterirdische Str&ouml;me, die zu einer gro&szlig;en Zahl von Cenotes, unterirdischen Lagunen und Wasserwegen f&uuml;hren. Die Cenotes sind ein wahres Naturwunder und eine Besonderheiten der Halbinsel von Yucatán. Vor allem H&ouml;hlentaucher sind von der Unterwasserwelt beeindruckt. Besonders erw&auml;hnenswert sind die Cenotes von XÂ´Pakay, Bolonchoojol, Kankirixche, Kambul und San Eduardo.</p>
<p>Der Bundesstaat Yucatán verf&uuml;gt &uuml;ber eine gut ausgebaute Hotelinfrastruktur. 5.068 Hotelzimmer aller Kategorien stehen den Besuchern zur Verf&uuml;gung. 68 Prozent davon liegen in der  Hauptstadt MÃ©rida, 9 Prozent in der N&auml;he der arch&auml;ologischen Ausgrabungsst&auml;tte von  ChichÃ©n Itzá und Uxmal und 11 Prozent liegen an der K&uuml;ste. Dar&uuml;ber hinaus bietet der Bundesstaat Yucatán zahlreiche Haciendas, die zu stilvollen Hotels ausgebaut wurden. Gesch&auml;ftstouristen steht ein modernes und funktionelles Tagungszentrum zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Einzigartige Naturerlebnisse, eine geheimnisvolle Unterwasserwelt, jahrtausende alte Maya-Ruinen, farbenfrohe Kolonialst&auml;dte, eine au&szlig;erordentliche Gastfreundschaft und exotische K&ouml;stlichkeitenâ€¦Dies alles und noch sehr viel mehr, das ist Yucatán!</p>
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