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Reise Berichte - Berichte von Reisen aus aller Herren Länder

ReiseberichteReise Berichte aus Europa, Amerika, Afrika und dem Rest der Welt!
15.05.2008

Der Bundesstaat Campeche liegt im Südosten des Landes, im Westen der Halbinsel Yucatán. Im Norden grenzt Campeche an den Bundesstaat Yucatán, im Süden an den Bundesstaat Tabasco und das Nachbarland Guatemala, im Osten an den Bundesstaat Quintana Roo und das Nachbarland Belize und im Westen an den Golf von Mexiko. Campeche erstreckt sich auf einer Fläche von 56.858 Quadratkilometern. Seine Hauptstadt ist ebenfalls Campeche.

Campeche verfügt über ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 27 Grad Celsius.

Für Mexiko Reisende gilt der Bundesstaat Campeche vor allem wegen seiner einzigartigen Natur und seinen archäologische Ausgrabungsstätten der Maya als Geheimtipp. Die Hauptstadt Campeche und das Biosphärenreservat von Calakmul mit seinen einzigartigen Maya-Ruinen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe Menschheit ernannt.

Mit seinen farbig restaurierten Gebäuden gilt Campeche als eine der schönsten Kolonialstädte Mexiko. Die Stadt wurde im Jahr 1540 von den Spaniern gegründet und gewann schnell durch den Hafen an Bedeutung. Um die Stadt vor Plünderungen zu schützen, wurde Campeche im 17. Jahrhundert mit einer Mauer umgeben. Die militärische Architektur ist noch heute in den sieben Bollwerken San Pedro, Santiago, San Francisco, La Soledad, San Juan, Santa Rosa und San Carlos sichtbar. Die beiden Eingänge zur Stadt, das Meeres- und das Landtor sind zu besichtigen. In dem Landtor findet regelmäßig eine Licht-Show mit Tanz und Musik statt, die die Geschichte von Campeche erzählt.

An beiden Enden der sechseckig angelegten Stadt liegen die alten Festungen: Fuerte San José el Alto und Fuerte San Miguel. Sie beschützen die Stadt. Heute ist in Fuerte San Miguel das archäologische Museum der Stadt untergebracht. Fuerte San José beherbergt ein Schiffahrtsmuseum.

Um die Stadt für seine Besucher noch attraktiver zu gestalten, hat Campeche seit 1987 über 1600 Gebäude, vor allem im historischen Zentrum der Stadt, aber auch in den Vierteln um San Román, Guadalupe und San Francisco renoviert. Die bunten Fassaden verleihen Campeche neuen ganzen Glanz. Drei alte Straßenbahnen, die Tranvía de la Ciudad, el Guapo und el Súper Guapo wurden restauriert und laden zur Stadtbesichtigung ein.

Neben Zeugnissen der spanischen Kolonialzeit, bietet der Bundesstaat Campeche auch einzigartige präkolumbianische Ausgrabungsstätte. Besonders hervorzuheben sind: Balamkú, Becán, Chicanná Chunhuhub, Dzibilnocac, Edzná, El Tigre, Hochob, Hormiguero, Santa Rosa Xtampac, Tabasqueño, Xcalumkín, Xpujil, Tahcok und Calakmul.

Mit über 7.000 Ausgrabungsstätten in einem Umkreis von nur 70 Quadratkilometern gilt das Biosphärenreservat von Calakmul als eine der beeindruckendsten archäologischen Fundstätten von Campeche.

Neben noch weitgehend unbekannten Maya-Ruinen bietet das Biosphärenreservat auch ein einmaliges Naturschauspiel. In den tropischen Regenwäldern leben hunderte von Tierarten, vom Ozelot über den Jaguar, bis zum Brüllaffen und dem Tapir. Darüber hinaus sind mehr als 300 Vogelarten in dem Biosphärenreservat beheimatet. Abenteurer können sich in dem Biosphärenreservat auf Entdeckungsreise begeben und bei Wanderungen oder Moutainbike-Touren die Tierwelt von Calakmul bewundern.
Erholung findet der Besucher am Golf von Mexiko. In Ciudad del Carmen, der sogenannten “Perle des Golfs”, gibt es weiße Sandstrände mit glasklarem Wasser , die zum Verweilen einladen.
Wer zum Feiern nach Mexiko kommt, kann dies im Bundesstaat Campeche tun. Die typischen Volkstänze sind der Sarao oder die Vaquería. Beide Tänze vermischen Tanzformen der Maya mit karibischen Rythmen und spanischen Volkstänzen.

Aber auch Gourmets kommen in Campeche ihre Kosten. Die Gastronomie von Campeche gilt als eine der besten des Landes. Zu den typischen Gerichten zählt ein Cocktail aus Meeresfrüchten, oder der Pan de Cazón, ein in Weinblätter eingelegter Fisch sowie allerlei Vorspeisen wie Panuchos, Tamales Colados und der echte Relleno Negro.

Der Bundesstaat Campeche ist ein beliebtes Reiseziel. Jedes Jahr kommen etwa 800.000 Touristen nach Campeche. Zur Unterbringung der Touristen verfügt Campeche über eine moderne Hotelinfrastruktur mit 168 Hotels und über 4.200 Zimmern. Darunter sind auch die Henequen-Haciendas, wie zum Beispiel die Hacienda Uayamon und die Hacienda Blanca Flor.

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Acapulco-365 Tage Fiesta

Autor: Reise-Berichte
15.05.2008

Nahe der Altstadt entladen Fischer den Fang der Nacht, und braune Pelikane balgen um die Abfälle. Noch liegt Dunst über der Bucht, und die Sonne bringt sie zum glitzern. Vom „Ort des Schilfrohrs“, wie die Azteken ihre Siedlung nannten, ist nichts mehr übriggeblieben. Die Spanier gründeten die Stadt 1550 um von hier aus den Handel mit dem Fernen Osten zu organisieren. Um die Schiffe vor Piraten zu schützen wurde das Fort „San Diego“ erbaut. Die dicken Mauern haben die Jahre überdauert, und sind auch das Einzige, was aus spanischer Zeit übriggeblieben ist. Aber Acapulco hat auch andere Pfunde, mit denen es wuchern kann.

Die Hauptattraktion ist der ewig blaue Himmel, warmes Wasser und Sonnenschein. Wer hierher kommt, will einfach nur ausspannen und sich amüsieren.
So richtig bekannt als Badeort wurde Acapulco, als die erste Welle Amerikaner über die Stadt hinwegschwappte. Hollywood begann sich für die Stadt zu interessieren. Es dauerte nicht lange, da reisten Stars und Sternchen mit Gefolge an. Acapulco wurde zum Ort der Reichen und Schönen. Man baute sich Villen oder belegte ganze Hoteletagen. Im Hotel „Los Flamingos“, hoch über dem Meer, feierten die Happy-Few Feste und ausgelassene Parties. Heute ist das Hotel ein Punkt im Besichtigungsprogramm der Touristenbusse. Die große Zeit des „Los Flamingo“ gehört der Vergangenheit an – was blieb ist die Erinnerung an glanzvolle Zeiten. Nach und nach blieben die Hollywood-Größen weg. Das Alter forderte seinen Tribut, die Reihen lichteten sich.

Die Queen des Pazifiks, wie Acapulco genannt wurde, fiel in eine Siesta und bekam Runzeln. Der Glitter wurde stumpf und die Pumps lagen zertanzt in der Ecke. Aber Totgesagte leben lange.Man raffte sich zu einer Verjüngungskur auf: die Kanalisation wurde saniert, die Straßen ausgebessert, die Strände gereinigt. Ein Yachthafen, Golf- und Tennisplätze gehörten zum Lifting.
Heute ist Acapulco, trotz der Konkurrenz von Cancun, wieder der Klassiker unter Mexikos Badeorten und Ziel von Millionen Touristen aus aller Welt. Es sind aber diesmal mehr junge Leute, die Acapulco für sich entdeckt haben. In Jahrzehnten darauf gedrillt zu gefallen, hat man sich schnell auf die neue Situation eingestellt.

Wir fahren die mehrspurige Küstenstraße, Avenida Costera, entland. Wie Perlen auf der Schnur reihen sich die Strände aneinander: Playa Hermos, Playa Hormito und der wichtigste, Playa Condesa. Der schwule Teil liegt zwischen dem Hotel Condesa und Beto´s Restaurant. Es ist der Laufsteg der Schönen und Schaurigen. Man sitzt unter Palmdächern und sieht sich die Show an. Wer schon länger da - und braungebrannt ist, tritt in knapper Badehose an. Die Betonung liegt auf knapp. Muskeln und Waschbrettbauch sind das Markenzeichen. Dann gibt es die Neuankömmlinge. Der Hautton umfasst die ganze Palette von weiß bis tiefrot. Und es gibt den Typ, bei dem man nicht sicher ist, hat er sich verlaufen oder kommt er aus dem katholischen Teil der USA. Zeltartige Badehose, die am Bauchnabel beginnt und kurz oberhalb des Knies endet. Das Miller-Bier-Bäuchlein eingezogen, huscht er hin und her.
Wer nicht mehr auf die Nacht warten kann oder will, macht sich auf den Weg zu den Rocks. Sie liegen neben dem Condesa Strand und sind eher ein Fall für Kletterbegabte.Hier kauft man nicht die Katze im Sack, sondern Touristen und Einheimische zeigen, was sie zu bieten haben. Es ist alles erlaubt und wird auch ausprobiert, inklusive der Griff nach Uhr und Halskette. Etwas vorsichtig sollte man schon sein und nicht wie ein geschmückter Weihnachtsbaum herumlaufen.

Langsam geht die Sonne unter. Die Luft flimmert nicht mehr, eine kühle Brise macht unternehmungslustig. Der Abend taucht die Bucht in ein Lichtermeer. Die Queen zieht ihr Glitzerkleid an. Leuchtreklamen flackern auf, locken Besucher in Kneipen, Restaurants und Cafés. Auf der Costera fahren die Autos Stoßstange an Stoßstange und auf den Gehwegen drängen sich die Touristen. Wer von der Anmache am Strand noch nicht genug hat, bummelt jetzt langsam Richtung Kathedrale und Zocalo. Hier treffen sich die jungen Männer zum Flanieren. Man setzt sich in eines der Cafés und wartet ab. Auch der nahegelegene Baseballplatz ist interessant, da es hier alle Arten von „Ballspielen“ gibt.

Der Abend dient der Vorbereitung auf die Nacht. Sie ist die große Zeit der Stadt. Es wird gegessen, getanzt und getrunken. Das Gebot der Stunde heißt – amüsier dich! Ständig werden neue Restaurants und Discotheken eröffnet. Was gestern „in“ war, ist heute geschlossen und öffnet morgen unter neuem Namen und in neuer Dekoration. Die Discos zählen zu den schicksten des Landes, die Auswahl ist riesig. Nur eins sollte man bedenken, die Nacht beginnt spät. Kommt man gegen 23 Uhr, kann es einem passieren, mit einem gelangweilten Kellner allein am Tresen zu hängen. Manche Discos öffnen erst am frühen Morgen. Hier trudelt man ein, wenn man sich in verschiedenen anderen schon etwas müdegetanzt hat.

Aber jede Nacht geht einmal zu Ende. Ein Bummel durch die Altstadt klärt den Kopf. Vorbei an Tortilla-Backstuben, kleine Bars und Geschäften spazieren wir nach La Quebrada. In den Gassen spielen Kinder und fliegende Händler versuchen ihre Waren loszuschlagen. Das mondäne Acapulco ist weit weg.

Wir sind auf dem Weg zu „der“ Attraktion von Acapulco: den Todesspringern. Wenn man zu Hause abreist, hat man bereits das Bild von ihnen im Kopf. Auf Prospekten und Plakaten machen sie Werbung für Mexiko und Acapulco. Man trifft sich im Hotel „El Mirador“.Die Vorstellung beginnt zu festgesetzten Zeiten und rechtzeitiges Erscheinen ist nicht schlecht, denn die besten Plätze sind schnell weg. Man sitzt in einer Art Amphit-Theater und überbrückt die Wartezeit mit Snacks und Cocktails. Vor der Bucht ankern jetzt auch immer mehr Boote mit Touristen, die sich das Schauspiel vom Wasser aus ansehen wollen. Dann erscheinen die Springer, beklatscht wie die Gladiatoren im Alten Rom. Einige der Springer, die noch nicht ganz fit sind, oder ist es um die Spannung zu steigern?, springen von niedrigeren Felsen. Der Höhepunkt ist dann der Sprung von der höchsten Stelle.

Die Felsspitze ist 35 Meter hoch und die Bucht wirkt wie ein schmaler Spalt. Vor dem Absprung gibt es natürlich ein Zeremoniell. Vor einem kleinen Altar nahe der Absprungstelle wir gebetet und sich bekreuzigt. Dann konzentriert man sich ganz auf den Sprung. Es kommt auf die Sekunde an, denn der Springer muss auf die Brandung warten und genau im richtigen Moment eintauchen. Nur so ist sicher, dass genug Wasser in der kleinen Bucht ist. Springt er zu früh oder zu spät, dann …Die Springer werden mit wohlverdientem Beifall bedacht. Bevor man das Hotel verlässt sind die teils recht hübschen Typen schon nahe dem Ausgang. Dort bilden sie ein Spalier, fragen ob die Show gefallen hat und erwarten natürlich ein ordentliches Trinkgeld.

Anschließend stürzt man sich wieder ins Getümmel. Boutiquen warten auf Kundschaft, Restaurants auf Gäste und ewig lockt der Strand mit Sand und Brandung

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15.05.2008

Tropische Regenwälder, unterirdische Höhlen, jahrhundertealte archäologische Ausgrabungsstätten, weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser: All dies ist Yucatán. Im Südosten Mexikos auf der Halbinsel Yucatán, ist der Bundesstaat Yucatán heute einer der bekanntesten Bundesstaaten des Landes. Yucatán grenzt im Norden an den Golf von Mexiko und im Westen bildet die Karibik eine natürliche Grenze zu Kuba und den Antillen

Yucatán verfügt über zwei internationale Flughäfen: der eine liegt in der Hauptstadt Mérida, der andere in Kaua, nahe der archäologischen Ausgrabungsstätte von Chichén Itzá. Nur 30 Minuten von Mérida entfernt, liegt auch der attraktive Hafen, Port Progreso. Hier gehen jedes Jahr tausende von Kreuzfahrtpassagiere von Bord, um die touristischen Attraktionen Mexiko’s kennen zu lernen.

Yucatán ist stark von der Maya-Kultur geprägt. Von den über 1.650.000 Einwohnern sind fast zwei Drittel Nachfahren der bedeutendsten Kultur Meso-Amerikas. Noch heute sprechen Teile der Bevölkerung die Sprache der Maya.

Auch findet der Besucher in Yucatán die wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Maya. Chichén Itzá, Ek Balám, Uxmal, Oxkintok oder Mayapán sind nur einige wenige der zahlreichen Maya-Ruinen in Yucatán.

Neben der präkolumbianischen Kultur trifft der Yucatán-Besucher auch auf die spanische Kolonialzeit. Mérida und Valladolid sind typische mexikanische Kolonialstädte.

Mérida, auch die „weiße Stadt“ genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Sie ist eine typische Kolonialstadt, im Stil der Städte Kastiliens oder Andalusiens. Das historische Zentrum von Mérida ist komplett schachbrettartig angeordnet. Mérida soll am 6. Januar 1542 auf den Resten der Maya-Stadt Ichcaanzihó gegründet worden sein. Um die Stadt vor dem Widerstand der Maya zu schützen, hat der Militäringenieur Manuel Jorge de Zezera die gesamte Stadt mit einer Mauer umgeben. Von den einst sieben Stadttoren existieren heute noch drei. Besonders beeindruckend ist ein sonntäglicher Besuch der Altstadt von Mérida. Unter dem Motto „Sonntag in Mérida“ wird das historische Zentrum gesperrt und Einwohner und Besucher können durch die Gassen der Altstadt flanieren und die Stadt genießen. Dabei lohnt sich auch ein Besuch des Palacio Cantón, einem Marmorpalast in dem heute das Museo de Antropología e Historia, das Museum für Anthropologie und Geschichte untergebracht ist.

Valladolid ist eine weitere typische Kolonialstadt im Bundesstaat Yucatán. Auch der Stadtplan von Valladolid weist eine rechteckige Anordnung auf. Die bedeutendsten touristischen Attraktionen der Stadt sind die im 18. Jahrhundert erbaute Kirche von San Gervasio, das Kloster von San Bernardino, die Calzada de los Frailes, der Park Francisco Cantón, sowie die Cenoten Dzitnup und Zaci.

Izamal gilt als die älteste Stadt der Halbinsel Yucatán. Die Stadt liegt im geografischen Zentrum der Halbinsel. Ihr Name geht auf die Maya zurück. Itzamná oder Zamná steht für Tau des Himmels. Itzamná war auch eine große Persönlichkeit der Maya-Kultur. Archäologische Ausgrabungen lassen vermuten, dass der Zeremonienplatz von fünf Pyramiden umgeben war. Die Ruinen des Platzes sind heute noch zu besichtigen. Eine dieser Pyramiden wurde ihrem Erbauer Caudillo gewidmet. Caudillo wurde auch als Gott verehrt. In anderen Pyramiden wie zum Beispiel in den Pyramiden von Papcholchac oder Casa de las Cabezas y Relámpagos wird heute die Virgen von Izamal verehrt. Eine weitere Pyramide wurde Kinich-Kakmó, der Sonne ohne Gesicht geweiht. Die Pyramide von Kabul, die Casa de la Mano Milagrosa beherbergte unter ihren Trümmern ein riesiges Gesicht aus Stuck. Das zwei Meter große Gesicht gleicht den Gesichtern von Kohunlich in Quintana Roo. Die Geschichte von Izamal hat eine lange religiöse Tradition. Nicht nur die Franziskaner prägten das Leben in der Stadt, sondern auch die Verehrung der María Inmaculada, der Unbefleckten Jungfrau, die auch zur Schutzpatronin der Stadt wurde. Seit 1558 verehrt man eine Statue der Jungfrau. Die Statue soll im Auftrag Fray Diego de Landa aus Guatemala nach Izamal gebracht worden sein.

Auch Vogelfreund kommen im Bundesstaat Yucatán auf ihre Kosten. Jedes Jahr organisiert das Tourismusministerium von Yucatán das Vogelfestival „T´oh“. Der Namen dieses Festivals leitet sich von einem Vogel ab, der an den archäologischen Ausgrabungsstätten und in den Cenoten zu finden ist. Sein Name ist T’oh und bedeutet in der Sprache der Maya „Uhrenvogel“. Über 750 Vogelarten können Naturfreunde hier beobachten, das sind fast 50 Prozent aller in Mexiko lebenden Vogelarten.
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Bekannt ist der Bundesstaat Yucatán aber vor allem wegen seinen einzigartigen archäologischen Ausgrabungsstätten. Uxmal, Kabah, Sayil, Xlapa, Labna, Ek-Balam, Dzibichaltun oder Chichén Izta gehören zu den meistbesuchten Tempelanlagen der Halbinsel von Yucatán.

Ek-Balam liegt 186 Kilometer östlich von Mérida und 26 Kilometer westlich von Valladolid. Die archäologische Ausgrabungsstätte geht auf die frühklassische Maya-Kultur zurück. Ungewöhnliche Funde geben hier Auskunft über weitgehend unbekannte Aspekte der Maya.

Dzibichaltun ist eine der überraschendsten Städte der mysteriösen Maya-Kultur. Hier kann der Besucher jedes Jahr während der Sonnenwende im Frühjahr und im Herbst ein einmaliges Schauspiel erleben.

Chichén Itzà ist eine der größten, besterhaltenen und meistbesuchten archäologischen Ausgrabungsstätten von Yucatán. Von der UNESCO wurde die Maya-Tempelanlage zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt.

Naturliebhaber finden in Yucatán einzigartige Biosphärenreservate wie Celestún und Ría Lagartos. Außerdem verfügt Yucatán über ein unterirdisches Höhlennetz, den Cenoten. Über 4.000 Cenotes durchziehen Yucatán’s Unterwasserwelt.

Ría de Celestún ist für den mexikanischen Naturtourismus von großer Bedeutung. Auf einer Fläche von etwa 60 Hektar stellt Celestún für zahlreiche Zugvögel auf dem Weg in den Süden eine einmalige Futterstelle dar. Hier nisten auch rosa Flamingos, und Meeresschildkröten kommen zum Brühten.

Die Halbinsel von Yucatán besitzt keine oberirdischen Wasserläufe und das Regenwasser nährt unterirdische Ströme, die zu einer großen Zahl von Cenotes, unterirdischen Lagunen und Wasserwegen führen. Die Cenotes sind ein wahres Naturwunder und eine Besonderheiten der Halbinsel von Yucatán. Vor allem Höhlentaucher sind von der Unterwasserwelt beeindruckt. Besonders erwähnenswert sind die Cenotes von X´Pakay, Bolonchoojol, Kankirixche, Kambul und San Eduardo.

Der Bundesstaat Yucatán verfügt über eine gut ausgebaute Hotelinfrastruktur. 5.068 Hotelzimmer aller Kategorien stehen den Besuchern zur Verfügung. 68 Prozent davon liegen in der Hauptstadt Mérida, 9 Prozent in der Nähe der archäologischen Ausgrabungsstätte von Chichén Itzá und Uxmal und 11 Prozent liegen an der Küste. Darüber hinaus bietet der Bundesstaat Yucatán zahlreiche Haciendas, die zu stilvollen Hotels ausgebaut wurden. Geschäftstouristen steht ein modernes und funktionelles Tagungszentrum zur Verfügung.

Einzigartige Naturerlebnisse, eine geheimnisvolle Unterwasserwelt, jahrtausende alte Maya-Ruinen, farbenfrohe Kolonialstädte, eine außerordentliche Gastfreundschaft und exotische Köstlichkeiten…Dies alles und noch sehr viel mehr, das ist Yucatán!

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26.10.2007

Wer Düsseldorf, das Ruhrgebiet und das Rheinland aus der Vogelperspektive erleben möchte, kann mit Air Berlin am Samstag, 3. November 2007, und am Sonntag, 4. November 2007, zu einem 45-minütigen Rundflug abheben. Anlass ist der “ReiseSuperMarkt” des Flughafens Düsseldorf International. Die Jets starten am Samstag um 12:30 Uhr und am Sonntag geht es um 10 Uhr und um 12:30 Uhr los. Bei starker Nachfrage legt Air Berlin weitere Flüge auf. Der Rundflug kostet 29 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren. Gebucht werden kann ab sofort im Internet (airberlin.com) und rund um die Uhr im Service-Center der Gesellschaft (Tel. 01805-737 800). Kinder erhalten die übliche Ermäßigung.

Informationen zu weiteren Flugangeboten gibt es während des “ReiseSuperMarkt” am 3. und 4. November im Terminal B. Hier ist das Team der Air Berlin-Group mit einem eigenen Messestand vertreten. Besucher können an Gewinnspielen teilnehmen und Fluggutscheine für zwei Personen aus dem Streckennetz von Air Berlin gewinnen. Für die kleinen Gäste gibt es Kinderschminken.

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03.10.2007

Zypern-Kinder am Strand mit PelikanenFlach abfallende Sandstrände, eine gut ausgebaute Infrastruktur und 360 Sonnentage im Jahr: Zypern ist für Familien wie geschaffen. Ausflüge zu Vergnügungsparks, Tierfarmen oder Aquarien ergänzen das Strandprogramm und bieten Spaß und Abwechslung für jedes Alter.

Von der West- bis zur Ostküste begeistert Zypern seine Gäste mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten für die ganze Familie.

So warten in Agia Napa neben sauberen Sandstränden und umfangreichen Wassersportangeboten empfehlenswerte Ausflugsziele auf die Gäste: Der “Dinosaurier-Park” zeigt von Juni bis November täuschend echte Nachbildungen der riesigen Kreaturen. Wasserspaß der besonderen Art verspricht der “Waterworld Waterpark”. Die ganze Anlage lädt unter dem Motto “Griechische Mythologie” von Mitte März bis Mitte November zum Rutschen und Baden ein.

Larnaka lockt Urlauber das ganze Jahr über in den “Daktari Kamel-Park”, wo Familien alles über das Leben der “Wüstenschiffe” erfahren und diese auch reiten können. Den “Kamikaze Freien Fall” können Zypern-Urlauber im “Watermania Fasouri-Waterpark” testen. Der Vergnügungspark in der Nähe von Lemesos hat von Mai bis Oktober geöffnet und bietet mit Wasserrutschen und Wellenbad Spaß für jedes Alter. Tierfreunde erleben dagegen in der Nähe von Lefkosia den “Straußen-Wunderland Freizeitpark”, eine der größten Straußenfarmen in Europa.

Paphos hat neben antiken Ruinen und Badespaß am Strand viele weitere Aktivitäten zu bieten: zum Beispiel das “Paphos Aquarium” mit über 70 Wasserbecken, in denen sich Lebewesen aus Meeren und Flüssen der ganzen Welt tummeln. In “Island Cove”, einem Abenteuer-Spielplatz mit Minigolf-Anlage, testen Erwachsene und Kinder auf dem 18 Loch-Minigolfplatz ihr Geschick. Unterhaltung in der Sommersaison garantiert auch der “Aphrodite Wasserpark” in Geroskipou bei Paphos.


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03.10.2007

Tauchen auf ZypernZypern lockt mit idealen Tauchbedingungen, gut erhaltenen Schiffs-Wracks und faszinierenden Unterwasserwelten. Das Wrack der “Zenobia” gilt als besonders beliebtes Taucherziel.

Zypern ist ein bekanntes Reiseziel für Tauchfreunde aus aller Welt. Die Gründe liegen auf der Hand: Es gibt keine gefährlichen Strömungen, keine Gezeiten und keinerlei Tauchverbote. Die Wassertemperaturen bewegen sich ganzjährig zwischen angenehmen 17 und 28 Grad Celsius. Das Wasser ist kristallklar - die Sichtweite kann so bis zu 40 Meter betragen. Weitere Tauch-Pluspunkte sind die beeindruckende Meeresfauna - von Muränen über mehrere hundert Fischarten bis hin zu Seesternen und Muscheln - sowie die gut erhaltenen Wracks und antiken Bauwerke am Meeresgrund.

Ein besonderes Schmankerl für Taucher ist das Wrack der 1979 versunkenen “Zenobia”. Die ehemalige Frachtfähre liegt leicht zur Seite geneigt in der Nähe von Larnaka auf dem Meeresgrund. Mit einer Länge von 176 Metern und immer noch über 100 Lastwagen an Bord zählt sie zu den zehn besten, betauchbaren Wracks der Welt. In einer Tiefe von 18 bis 40 Metern gelegen eignet sie sich auch für unerfahrene Taucher. Tauch-Profis können das Innere des Wracks erkunden: Die Kajüten, die Cafeteria, die im Laderaum wie Spielzeug umherliegenden LKWs und vieles mehr garantieren spannende Tauchgänge. Weitere Schiffs-Wracks in der nahen Umgebung sind ebenfalls vielversprechende Ziele für Unterwasser-Sportler.

Pluspunkt der Mittelmeerinsel: Nicht nur Tauch-Profis können die zypriotische Unterwasserwelt erkunden. Zahlreiche Tauchschulen bieten in Anfängerkursen Schnuppertauchen und Unterwasser-Safaris an. Ein Verzeichnis aller Tauchschulen finden Interessierte bei: Cyprus Federation of Underwater Acitivities (C.F.U.A.), P.O. Box: 21503, CY 1510 Lefkosia.


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Künstlerdorf Lemba auf ZypernLemba ist eines der wichtigsten Kunstzentren Zyperns. Der einheimische Künstler Stass Paraskos schafft hier zusammen mit seinen Schülern surrealistische Skulpturen, die von der Natur Zyperns erzählen.

Das kleine Dorf Lemba nördlich von Paphos hat sich als Künstlertreff einen Namen gemacht. Der zypriotische Künstler Stass Paraskos hat hier mit seinem “Cyprus College of Art” ein Domizil für moderne Kunst geschaffen. Lange standen die kleinen Häuser im Dorf leer, jetzt sind sie wieder besiedelt und renoviert. Auf den ersten Blick erscheint Lemba als typisch zypriotischer Ort. Auf den zweiten Blick aber lassen sich überall Werke der Künstler und Schüler von Paraskos entdecken. Skulpturen wie ein kleiner Elefant, ein Gorilla in King Kong-Größe und ein drei Meter umfassendes Paar Hände zeigen die Verbundenheit der Künstler mit der Natur. Diese Nähe spiegelt sich in poetischer Weise auch in den Malereien und Skulpturen von Stass Paraskos wider. Sein “Baum der Poesie” befindet sich heute im Foyer des Nationaltheaters in Lefkosia. “Surrealistisch” und “humorvoll” sind die Worte, die seine Kunst beschreiben.

Die wohl berühmteste und gleichzeitig größte öffentliche Skulptur Zyperns ist eine siebzig Meter lange und acht Meter hohe steinerne Mauer in Lemba. Den Besucher erwartet ein fröhliches Potpourri aus Materialien und Farben: Kein Zentimeter gleicht dem anderen. Mit Rundbögen, Mosaiken und Figuren gestaltet, zieht sie die Aufmerksamkeit jedes Betrachters auf sich. Das Besondere: Die Wand wächst immer weiter, verändert sich in den Händen der Künstler und bleibt so lebendiger Mittelpunkt des Schaffens. Hier folgen die Künstler keinen bestimmten Vorgaben, sondern ganz ihrer Intuition. Auch Besucher können ihrer Intuition folgen und in den Kunstwerkstätten oder bei Workshops das kreative Zypern selbst erfahren.


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01.05.2007

Abenteuer pur auf ganz besondere Art sind die ostmalaysischen Staaten Sabah und Sarawak auf der Insel Borneo. Beide Staaten bieten riesige undurchdringliche Regewälder, lange Flüsse, immens alte Höhlen und tropische Inseln und Atolle, die ebenfalls entdeckt werden möchten. Auch die Vielfalt an wilden Tieren, Pflanzen und Meeresleben ist unglaublich. Der grösste lebende Primate - der Orang-Utan - und die grösste Blume der Welt - die Rafflesia – sind hier zu Hause. Es gibt unzählige Naturattraktionen auch für den kritischsten Umweltbeobachter und für alle, die das Abenteuer suchen. Bergsteiger werden der Versuchung, den Mount Kinabalu in Sabah zu besteigen, nicht widerstehen können. Wer Höhlen liebt, muss zu den Niah oder den Mulu Caves – gigantische Höhlensysteme, die bis heute nicht komplett erforscht sind. Die Marineparks bieten unberührte Paradiese voller Leben in kristallklarem Wasser zum Tauchen.

Sabah, das „Land unter dem Wind“, grenzt im Westen an das Südchinesische Meer und im Osten an die Sulu und Zelebes See mit einer Küstenlinie von etwa 1.440 Kilometern Länge. Die knapp zwei Millionen Bewohner setzen sich aus 32 unterschiedlichen Volksstämmen, Kulturen und ihren Dialekten zusammen. Die drei grössten Gruppen der Ureinwohner in Sabah sind die Kadazan-Dusun, die Murut und die Bajau. Die Kadazan-Dusun stellen etwa ein Drittel der Bevölkerung und leben im Landesinneren. In erster Linie Reisfarmer, handeln sie heute auch mit anderen Waren. Die Reisernte ist ein wichtiges Ritual und viele religiöse Riten begleiten die Ernte. Hauptpersonen dabei sind Priesterinnen, die Bobohizan genannt werden.
Die Muruts leben in der Nähe der Grenze zu Sarawak und Kalimantan und sind Bauern und Jäger. Viele von ihnen leben heute noch in Langhäusern. Hochzeiten bei den Muruts sind besonders grosse Feste mit jeder Menge Spass und fröhlichen Ritualen.

Die Bajaus bilden die zweitgrösste Gruppe der Ureinwohner. Sie leben an der West- und Ostküste. Die Bajaus an der Ostküste sind Meernomaden, die nur auf das Festland kommen, um ihre Toten zu beerdigen. Die Westküsten Bajaus sind Bauern und berühmt für ihre Reitkünste. Diese „Cowboys“ in ihren schmucken Kostümen fügen lokalen Festen ein typisches Sabah-Bild hinzu.

In der Hauptstadt Kota Kinabalu, die während des II. Weltkrieges komplett zerstört wurde, vermischen sich europäische, malaysische und chinesische Kulturen in alten chinesischen Ladenhäusern, traditionellen Marktplätzen und Hochhäusern mit modernen Einkaufsmöglichkeiten. Sie ist idealer Ausgangspunkt für viele Abenteuer in Sabah. Der 4.093 Meter hohe Mount Kinabalu ist eine Herausforderung für alle Bergsteiger.

Heisse Schwefelquellen warten auf Besucher. An den Ufern des mit 530 Kilometern längsten Flusses in Borneo (Kinabatangan River) leben die skurrilen Nasenaffen, Orang-Utans, Makaken, Elefanten, gefleckte Leoparden, Nashornvögel, Krokodile, Zibetkatzen, Eisvögel und Silberreiher und noch viele weitere Tierarten. Wasserschildkröten, Sumatra Nashörner, dichter Dschungel und bunte Orchideen können ebenso erkundet werden, wie Sepilok, ein Orang-Utan Schutzgebiet, in dem junge und kranke Orang-Utans gesund gepflegt und so lange in natürlicher Umgebung trainiert werden, bis sie wieder alleine in freier Wildbahn lebensfähig sind. In dem 5,6 Hektar grossen Urwaldgebiet Sepilok haben auch viele andere Säugetiere und mehr als 200 Vogelarten ein neues zu Hause gefunden.

Sarawak, das Land der Nashörnvögel, der vielen Flüsse und des Pfeffers, lockt mit seinen Regenwäldern und den unterschiedlichen Lebensweisen seiner Ureinwohner. Sarawak ist Malaysias grösster Staat. Die 1,7 Millionen Einwohner setzen sich aus 23 Volksstämmen zusammen. Ibans und Chinesen machen ein Drittel der Bevölkerung aus – dann folgen die Malaien, die Bidayuh, Melanau und die Orang Ulu. Die Ibans – die ehemaligen Kopfjäger – leben vom Fischfang, vom Ackerbau und vom Jagen.

Die Malaien sind meist Bauern und Fischer und leben in den Küstengebieten. Die Bidayuhs waren ursprünglich Siedler an der Küste, doch sie wurden von Piraten ins Landesinnere gejagt. Die offiziell ersten Siedler in Sarawak waren die Melanaus, die vom Fischfang lebten. Viele dieser Volksgruppen haben sich an den Flüssen angesiedelt – meist leben alle Dorfbewohner im wahrsten Sinne des Wortes unter einem Dach: In Langhäusern. Sie sind sehr gastfreundlich und viele Besucher übernachten während ihres Aufenthaltes auch für eine Nacht im Langhaus.


Unser besonderer Tipp für unsere Leser: Lernen Sie Malaiisch mit unserem multimedialen Sprachkurs!

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01.05.2007

In allen drei Staaten geht das Leben gemächlich zu. Niemand ist in Eile, man geniesst das Leben. Die jeweiligen Hauptstädte Kota Bharu, Kuantan und Kuala Terengganu sind voller bunter Märkte. Hier sitzen die Marktfrauen noch auf Bastmatten und verkaufen Gemüse, das sie selbst angebaut haben, konservierte Lebensmittel, getrocknete Meeresfrüchte und Bonbons.

In Terengganu lockt der 240 Kilometer lange Strand – hier kommen sogar die riesigen Lederschildkröten an Land, um ihre Eier abzulegen. Kleine verschlafene Fischerdörfer, mystische Höhlen, Wasserfälle, vorgelagerte Inseln mit atemberaubenden Tauch- und Schnorchelgebieten, Wassersport jeder Art, Affen, die darauf trainiert sind, von den Königspalmen am Strand Kokosnüsse zu pflücken. Diese zahmen Makaken essen sogar Austern, die an den Felsen am Meer wachsen und sind ausgezeichnete Angler.
Das Aufregendste in Pahang ist Taman Negara, der grösste und bedeutendste Nationalpark Malaysias. Die 434.000 Hektar Primärdschungel sind teilweise mehr als 130 Millionen Jahre alt. Unzählige seltene Pflanzenarten, 250 Vogelarten, Affen, bellende Rehe, Wildschweine und sogar Tiger, Leoparden, Elefanten, Honigbären und das Sumatra-Nashorn leben hier in freier Wildbahn.

Ein völliger Kontrast dazu sind die Cameron und Genting Highlands auf 1.820 bis 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Hier ist es mitten im tropischen Malaysia so kühl, dass Tee, Erdbeeren und Rosen in Hülle und Fülle gedeihen. Ob Reiten, Golfen, Kasinobesuch, gemütliche Spaziergänge oder anstrengende Bergexpeditionen – alles ist möglich.

Die drei Staaten haben eines gemeinsam: Bescheidenen Lebensstil, und ein friedliches Leben in malerischen Dörfern, wo Religion, Tradition und Kultur das Alltagsleben bestimmen. Und sie alle haben die gleichen Hobbies: Traditionelle malaysische Drachen fliegen lassen, Kreisel drehen und Batik – nicht nur für die Kinder, sondern vor allem die Erwachsenen können sich stundenlang damit beschäftigen.

Die Westküste im Norden der malaysischen Halbinsel bietet ebenfalls Strände und Regenwald – und beeindruckende Geschichte. Die Insel Penang - die „Perle des Orients“ – wurde 1786 als erster britischer Handelsposten im Fernen Osten eingerichtet. Heute ist die Hauptstadt Georgetown eine wuselige Metropole, in der Ost und West aufeinander treffen und zählt zu den schönsten und romantischsten Städten Asiens mit teilweise altertümlichem Bild der Vergangenheit: Enge Gassen, Fahrrad-Rikschas, Tempel und Händler, die ihren Göttern Opfer bringen, sind ebenso allgegenwärtig wie die Computerchip-Herstellung. In wunderschönen alten Kolonialgebäuden sitzen heute Banken und Versicherungen. Ob man Kameras, Batik oder Antiquitäten einkaufen möchte – hier gibt es alles günstig und im Überfluss. Chinatown ist zwar typisch chinesisch, dennoch findet man zwischen den Geschäftshäusern und Bazaren auch Moscheen und hinduistische Tempel.

Etwas ruhiger und gemächlicher geht es auf dem Langkawi Insel-Archipel zu. Langkawi mit seinen 99 dazu gehörigen Inselchen ist berühmt für seine Mythen und Legenden, die schönen Strände, die Unterwasserwelt, heisse Quellen und für die Möglichkeit zum zollfreien Einkaufen.

Sowohl Penang als auch Langkawi bieten eine ausgefeilte Infrastruktur mit allen Annehmlichkeiten und gleichzeitig auch den typischen Lebensstil in Malaysia mit unvergleichbarer Flora und Fauna.

Im Südwesten der malaysischen Halbinsel liegt Malacca – eine märchenhafte historische Stadt mit starken asiatischen und europäischen Einflüssen. Asiaten, Chinesen und Inder nutzten Malacca zuerst als Handelposten – dank seiner Lage als Hafenstadt an der nach ihr benannten Meerenge, der Strasse von Malacca. Der Handel mit Gewürzen, Gold, Seide, Tee, Opium, Tabak und Parfum liessen später auch die westlichen Kolonialmächte aufhorchen und die Portugiesen, die Holländer und die Briten regierten hier zu unterschiedlichen Zeiten. Auch heute noch findet man im alten Teil der Stadt mit seinen engen Gassen und Winkeln den Charme der alten Welt aus 600 Jahren Geschichte – und natürlich jede Menge Antiquitäten, die auf engen Marktgassen verkauft werden.

Der Malacca Rivers trennt den historischen Ortskern vom neuen Teil der Stadt mit seinen funkelnden Shopping-Zentren, Restaurant- und Vergnügungsvierteln. Es ist ein faszinierender Kontrast zwischen der glitzernden Neustadt und den historischen Gebäuden wie A’Famosa, dem Relikt eines portugiesischen Forts von 1511, dem holländischen Stadhuys von 1660, vielen Kirchen, Tempeln und der Kampung Hulu Moschee, der ältesten Moschee Malaysias aus dem Jahr 1728. Jede Menge Museen laden zu Verweilen ein und geben einen guten Einblick in die bewegte Geschichte der hübschen Handelsstadt.


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01.05.2007

Das Putrajaya Wetland – 25 Kilometer nördlich von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur – ist das erste künstliche Ökosystem in Malaysia und gleichzeitig der größte Süßwasser-Sumpfgebiet-Park in den Tropen. Er wurde zur Überschwemmungskontrolle auf dem Gelände von ehemaligen Kautschuk-Anbaugebieten angelegt und dient nun als natürliches Filtersystem für den 600 Hektar großen Putrajaya See. Der Park wird zu wissenschaftlichen und biologischen Forschungen ebenso genutzt wie als Erholungsgebiet.

Putrajaya Wetland umfasst den Taman Sumpf (138 Hektar) und weitere 971 Hektar große Sumpfgebiete. Der Park besteht aus 24 Zellen, die entlang der Flüsse Chuau und Bisa angelegt wurden. In diesen Marsch- und Moorgebieten gedeihen jetzt mehr als 70 Pflanzen-Sorten und auch die 24 Fischarten, die hier angesiedelt wurden, haben sich gut in das künstliche Ökosystem integriert. Auch verschiedene Vogelarten wie Silberreiher und Rohrdrommel finden hier Brut- und Nistplätze.

Der Besuch im Putrajaya Wetland Park beginnt im Taman Sumpfgebiet. Ein Besucherzentrum bietet jede Menge Informationen und Erklärungen über das Gebiet und ein 80 Meter hoher Aussichtsturm ermöglicht einen spannenden Panoramablick über Putrajaya – eine Gesamtfläche von 4.581 Hektar Größe. Im Park selbst finden Besucher zwei ausgeschilderte Spazierwege und einen Flamingo-Weiher.


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