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Moderne Skulpturen im Künstlerdorf Lemba auf Zypern
Lemba ist eines der wichtigsten Kunstzentren Zyperns. Der einheimische Künstler Stass Paraskos schafft hier zusammen mit seinen Schülern surrealistische Skulpturen, die von der Natur Zyperns erzählen.
Das kleine Dorf Lemba nördlich von Paphos hat sich als Künstlertreff einen Namen gemacht. Der zypriotische Künstler Stass Paraskos hat hier mit seinem “Cyprus College of Art” ein Domizil für moderne Kunst geschaffen. Lange standen die kleinen Häuser im Dorf leer, jetzt sind sie wieder besiedelt und renoviert. Auf den ersten Blick erscheint Lemba als typisch zypriotischer Ort. Auf den zweiten Blick aber lassen sich überall Werke der Künstler und Schüler von Paraskos entdecken. Skulpturen wie ein kleiner Elefant, ein Gorilla in King Kong-Größe und ein drei Meter umfassendes Paar Hände zeigen die Verbundenheit der Künstler mit der Natur. Diese Nähe spiegelt sich in poetischer Weise auch in den Malereien und Skulpturen von Stass Paraskos wider. Sein “Baum der Poesie” befindet sich heute im Foyer des Nationaltheaters in Lefkosia. “Surrealistisch” und “humorvoll” sind die Worte, die seine Kunst beschreiben.
Die wohl berühmteste und gleichzeitig größte öffentliche Skulptur Zyperns ist eine siebzig Meter lange und acht Meter hohe steinerne Mauer in Lemba. Den Besucher erwartet ein fröhliches Potpourri aus Materialien und Farben: Kein Zentimeter gleicht dem anderen. Mit Rundbögen, Mosaiken und Figuren gestaltet, zieht sie die Aufmerksamkeit jedes Betrachters auf sich. Das Besondere: Die Wand wächst immer weiter, verändert sich in den Händen der Künstler und bleibt so lebendiger Mittelpunkt des Schaffens. Hier folgen die Künstler keinen bestimmten Vorgaben, sondern ganz ihrer Intuition. Auch Besucher können ihrer Intuition folgen und in den Kunstwerkstätten oder bei Workshops das kreative Zypern selbst erfahren.
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