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Archive for the 'Mexiko' Category
Tolle Ausgrabungsstäten in Campeche
Author: Reise-Berichte
Der Bundesstaat Campeche liegt im Südosten des Landes, im Westen der Halbinsel Yucatán. Im Norden grenzt Campeche an den Bundesstaat Yucatán, im Süden an den Bundesstaat Tabasco und das Nachbarland Guatemala, im Osten an den Bundesstaat Quintana Roo und das Nachbarland Belize und im Westen an den Golf von Mexiko. Campeche erstreckt sich auf einer Fläche von 56.858 Quadratkilometern. Seine Hauptstadt ist ebenfalls Campeche.
Campeche verfügt über ein tropisches Klima mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 27 Grad Celsius.
Für Mexiko Reisende gilt der Bundesstaat Campeche vor allem wegen seiner einzigartigen Natur und seinen archäologische Ausgrabungsstätten der Maya als Geheimtipp. Die Hauptstadt Campeche und das Biosphärenreservat von Calakmul mit seinen einzigartigen Maya-Ruinen wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe Menschheit ernannt.
Mit seinen farbig restaurierten Gebäuden gilt Campeche als eine der schönsten Kolonialstädte Mexiko. Die Stadt wurde im Jahr 1540 von den Spaniern gegründet und gewann schnell durch den Hafen an Bedeutung. Um die Stadt vor Plünderungen zu schützen, wurde Campeche im 17. Jahrhundert mit einer Mauer umgeben. Die militärische Architektur ist noch heute in den sieben Bollwerken San Pedro, Santiago, San Francisco, La Soledad, San Juan, Santa Rosa und San Carlos sichtbar. Die beiden Eingänge zur Stadt, das Meeres- und das Landtor sind zu besichtigen. In dem Landtor findet regelmäßig eine Licht-Show mit Tanz und Musik statt, die die Geschichte von Campeche erzählt.
An beiden Enden der sechseckig angelegten Stadt liegen die alten Festungen: Fuerte San José el Alto und Fuerte San Miguel. Sie beschützen die Stadt. Heute ist in Fuerte San Miguel das archäologische Museum der Stadt untergebracht. Fuerte San José beherbergt ein Schiffahrtsmuseum.
Um die Stadt für seine Besucher noch attraktiver zu gestalten, hat Campeche seit 1987 über 1600 Gebäude, vor allem im historischen Zentrum der Stadt, aber auch in den Vierteln um San Román, Guadalupe und San Francisco renoviert. Die bunten Fassaden verleihen Campeche neuen ganzen Glanz. Drei alte Straßenbahnen, die Tranvía de la Ciudad, el Guapo und el Súper Guapo wurden restauriert und laden zur Stadtbesichtigung ein.
Neben Zeugnissen der spanischen Kolonialzeit, bietet der Bundesstaat Campeche auch einzigartige präkolumbianische Ausgrabungsstätte. Besonders hervorzuheben sind: Balamkú, Becán, Chicanná Chunhuhub, Dzibilnocac, Edzná, El Tigre, Hochob, Hormiguero, Santa Rosa Xtampac, Tabasqueño, Xcalumkín, Xpujil, Tahcok und Calakmul.
Mit über 7.000 Ausgrabungsstätten in einem Umkreis von nur 70 Quadratkilometern gilt das Biosphärenreservat von Calakmul als eine der beeindruckendsten archäologischen Fundstätten von Campeche.
Neben noch weitgehend unbekannten Maya-Ruinen bietet das Biosphärenreservat auch ein einmaliges Naturschauspiel. In den tropischen Regenwäldern leben hunderte von Tierarten, vom Ozelot über den Jaguar, bis zum Brüllaffen und dem Tapir. Darüber hinaus sind mehr als 300 Vogelarten in dem Biosphärenreservat beheimatet. Abenteurer können sich in dem Biosphärenreservat auf Entdeckungsreise begeben und bei Wanderungen oder Moutainbike-Touren die Tierwelt von Calakmul bewundern.
Erholung findet der Besucher am Golf von Mexiko. In Ciudad del Carmen, der sogenannten “Perle des Golfs”, gibt es weiße Sandstrände mit glasklarem Wasser , die zum Verweilen einladen.
Wer zum Feiern nach Mexiko kommt, kann dies im Bundesstaat Campeche tun. Die typischen Volkstänze sind der Sarao oder die Vaquería. Beide Tänze vermischen Tanzformen der Maya mit karibischen Rythmen und spanischen Volkstänzen.
Aber auch Gourmets kommen in Campeche ihre Kosten. Die Gastronomie von Campeche gilt als eine der besten des Landes. Zu den typischen Gerichten zählt ein Cocktail aus Meeresfrüchten, oder der Pan de Cazón, ein in Weinblätter eingelegter Fisch sowie allerlei Vorspeisen wie Panuchos, Tamales Colados und der echte Relleno Negro.
Der Bundesstaat Campeche ist ein beliebtes Reiseziel. Jedes Jahr kommen etwa 800.000 Touristen nach Campeche. Zur Unterbringung der Touristen verfügt Campeche über eine moderne Hotelinfrastruktur mit 168 Hotels und über 4.200 Zimmern. Darunter sind auch die Henequen-Haciendas, wie zum Beispiel die Hacienda Uayamon und die Hacienda Blanca Flor.
Tags:Ausgrabungsstätte, Blanca Flor, Campeche, Guapo, Maya-Ruinen, Mexiko, Quintana Roo, Rosa Xtampac, WeltkulturerbeVerwandte Artikel
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Acapulco-365 Tage Fiesta
Author: Reise-Berichte
Nahe der Altstadt entladen Fischer den Fang der Nacht, und braune Pelikane balgen um die Abfälle. Noch liegt Dunst über der Bucht, und die Sonne bringt sie zum glitzern. Vom „Ort des Schilfrohrs“, wie die Azteken ihre Siedlung nannten, ist nichts mehr übriggeblieben. Die Spanier gründeten die Stadt 1550 um von hier aus den Handel mit dem Fernen Osten zu organisieren. Um die Schiffe vor Piraten zu schützen wurde das Fort „San Diego“ erbaut. Die dicken Mauern haben die Jahre überdauert, und sind auch das Einzige, was aus spanischer Zeit übriggeblieben ist. Aber Acapulco hat auch andere Pfunde, mit denen es wuchern kann.
Die Hauptattraktion ist der ewig blaue Himmel, warmes Wasser und Sonnenschein. Wer hierher kommt, will einfach nur ausspannen und sich amüsieren.
So richtig bekannt als Badeort wurde Acapulco, als die erste Welle Amerikaner über die Stadt hinwegschwappte. Hollywood begann sich für die Stadt zu interessieren. Es dauerte nicht lange, da reisten Stars und Sternchen mit Gefolge an. Acapulco wurde zum Ort der Reichen und Schönen. Man baute sich Villen oder belegte ganze Hoteletagen. Im Hotel „Los Flamingos“, hoch über dem Meer, feierten die Happy-Few Feste und ausgelassene Parties. Heute ist das Hotel ein Punkt im Besichtigungsprogramm der Touristenbusse. Die große Zeit des „Los Flamingo“ gehört der Vergangenheit an – was blieb ist die Erinnerung an glanzvolle Zeiten. Nach und nach blieben die Hollywood-Größen weg. Das Alter forderte seinen Tribut, die Reihen lichteten sich.
Die Queen des Pazifiks, wie Acapulco genannt wurde, fiel in eine Siesta und bekam Runzeln. Der Glitter wurde stumpf und die Pumps lagen zertanzt in der Ecke. Aber Totgesagte leben lange.Man raffte sich zu einer Verjüngungskur auf: die Kanalisation wurde saniert, die Straßen ausgebessert, die Strände gereinigt. Ein Yachthafen, Golf- und Tennisplätze gehörten zum Lifting.
Heute ist Acapulco, trotz der Konkurrenz von Cancun, wieder der Klassiker unter Mexikos Badeorten und Ziel von Millionen Touristen aus aller Welt. Es sind aber diesmal mehr junge Leute, die Acapulco für sich entdeckt haben. In Jahrzehnten darauf gedrillt zu gefallen, hat man sich schnell auf die neue Situation eingestellt.
Wir fahren die mehrspurige Küstenstraße, Avenida Costera, entland. Wie Perlen auf der Schnur reihen sich die Strände aneinander: Playa Hermos, Playa Hormito und der wichtigste, Playa Condesa. Der schwule Teil liegt zwischen dem Hotel Condesa und Beto´s Restaurant. Es ist der Laufsteg der Schönen und Schaurigen. Man sitzt unter Palmdächern und sieht sich die Show an. Wer schon länger da - und braungebrannt ist, tritt in knapper Badehose an. Die Betonung liegt auf knapp. Muskeln und Waschbrettbauch sind das Markenzeichen. Dann gibt es die Neuankömmlinge. Der Hautton umfasst die ganze Palette von weiß bis tiefrot. Und es gibt den Typ, bei dem man nicht sicher ist, hat er sich verlaufen oder kommt er aus dem katholischen Teil der USA. Zeltartige Badehose, die am Bauchnabel beginnt und kurz oberhalb des Knies endet. Das Miller-Bier-Bäuchlein eingezogen, huscht er hin und her.
Wer nicht mehr auf die Nacht warten kann oder will, macht sich auf den Weg zu den Rocks. Sie liegen neben dem Condesa Strand und sind eher ein Fall für Kletterbegabte.Hier kauft man nicht die Katze im Sack, sondern Touristen und Einheimische zeigen, was sie zu bieten haben. Es ist alles erlaubt und wird auch ausprobiert, inklusive der Griff nach Uhr und Halskette. Etwas vorsichtig sollte man schon sein und nicht wie ein geschmückter Weihnachtsbaum herumlaufen.
Langsam geht die Sonne unter. Die Luft flimmert nicht mehr, eine kühle Brise macht unternehmungslustig. Der Abend taucht die Bucht in ein Lichtermeer. Die Queen zieht ihr Glitzerkleid an. Leuchtreklamen flackern auf, locken Besucher in Kneipen, Restaurants und Cafés. Auf der Costera fahren die Autos Stoßstange an Stoßstange und auf den Gehwegen drängen sich die Touristen. Wer von der Anmache am Strand noch nicht genug hat, bummelt jetzt langsam Richtung Kathedrale und Zocalo. Hier treffen sich die jungen Männer zum Flanieren. Man setzt sich in eines der Cafés und wartet ab. Auch der nahegelegene Baseballplatz ist interessant, da es hier alle Arten von „Ballspielen“ gibt.
Der Abend dient der Vorbereitung auf die Nacht. Sie ist die große Zeit der Stadt. Es wird gegessen, getanzt und getrunken. Das Gebot der Stunde heißt – amüsier dich! Ständig werden neue Restaurants und Discotheken eröffnet. Was gestern „in“ war, ist heute geschlossen und öffnet morgen unter neuem Namen und in neuer Dekoration. Die Discos zählen zu den schicksten des Landes, die Auswahl ist riesig. Nur eins sollte man bedenken, die Nacht beginnt spät. Kommt man gegen 23 Uhr, kann es einem passieren, mit einem gelangweilten Kellner allein am Tresen zu hängen. Manche Discos öffnen erst am frühen Morgen. Hier trudelt man ein, wenn man sich in verschiedenen anderen schon etwas müdegetanzt hat.
Aber jede Nacht geht einmal zu Ende. Ein Bummel durch die Altstadt klärt den Kopf. Vorbei an Tortilla-Backstuben, kleine Bars und Geschäften spazieren wir nach La Quebrada. In den Gassen spielen Kinder und fliegende Händler versuchen ihre Waren loszuschlagen. Das mondäne Acapulco ist weit weg.
Wir sind auf dem Weg zu „der“ Attraktion von Acapulco: den Todesspringern. Wenn man zu Hause abreist, hat man bereits das Bild von ihnen im Kopf. Auf Prospekten und Plakaten machen sie Werbung für Mexiko und Acapulco. Man trifft sich im Hotel „El Mirador“.Die Vorstellung beginnt zu festgesetzten Zeiten und rechtzeitiges Erscheinen ist nicht schlecht, denn die besten Plätze sind schnell weg. Man sitzt in einer Art Amphit-Theater und überbrückt die Wartezeit mit Snacks und Cocktails. Vor der Bucht ankern jetzt auch immer mehr Boote mit Touristen, die sich das Schauspiel vom Wasser aus ansehen wollen. Dann erscheinen die Springer, beklatscht wie die Gladiatoren im Alten Rom. Einige der Springer, die noch nicht ganz fit sind, oder ist es um die Spannung zu steigern?, springen von niedrigeren Felsen. Der Höhepunkt ist dann der Sprung von der höchsten Stelle.
Die Felsspitze ist 35 Meter hoch und die Bucht wirkt wie ein schmaler Spalt. Vor dem Absprung gibt es natürlich ein Zeremoniell. Vor einem kleinen Altar nahe der Absprungstelle wir gebetet und sich bekreuzigt. Dann konzentriert man sich ganz auf den Sprung. Es kommt auf die Sekunde an, denn der Springer muss auf die Brandung warten und genau im richtigen Moment eintauchen. Nur so ist sicher, dass genug Wasser in der kleinen Bucht ist. Springt er zu früh oder zu spät, dann …Die Springer werden mit wohlverdientem Beifall bedacht. Bevor man das Hotel verlässt sind die teils recht hübschen Typen schon nahe dem Ausgang. Dort bilden sie ein Spalier, fragen ob die Show gefallen hat und erwarten natürlich ein ordentliches Trinkgeld.
Anschließend stürzt man sich wieder ins Getümmel. Boutiquen warten auf Kundschaft, Restaurants auf Gäste und ewig lockt der Strand mit Sand und Brandung
Tags:Acapulco, Condesa, Costera, MexikoVerwandte Artikel
Auf den Spuren der Maya in Yukatan
Author: Reise-Berichte
Tropische Regenwälder, unterirdische Höhlen, jahrhundertealte archäologische Ausgrabungsstätten, weiße Sandstrände und türkisblaues Wasser: All dies ist Yucatán. Im Südosten Mexikos auf der Halbinsel Yucatán, ist der Bundesstaat Yucatán heute einer der bekanntesten Bundesstaaten des Landes. Yucatán grenzt im Norden an den Golf von Mexiko und im Westen bildet die Karibik eine natürliche Grenze zu Kuba und den Antillen
Yucatán verfügt über zwei internationale Flughäfen: der eine liegt in der Hauptstadt Mérida, der andere in Kaua, nahe der archäologischen Ausgrabungsstätte von Chichén Itzá. Nur 30 Minuten von Mérida entfernt, liegt auch der attraktive Hafen, Port Progreso. Hier gehen jedes Jahr tausende von Kreuzfahrtpassagiere von Bord, um die touristischen Attraktionen Mexiko’s kennen zu lernen.
Yucatán ist stark von der Maya-Kultur geprägt. Von den über 1.650.000 Einwohnern sind fast zwei Drittel Nachfahren der bedeutendsten Kultur Meso-Amerikas. Noch heute sprechen Teile der Bevölkerung die Sprache der Maya.
Auch findet der Besucher in Yucatán die wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Maya. Chichén Itzá, Ek Balám, Uxmal, Oxkintok oder Mayapán sind nur einige wenige der zahlreichen Maya-Ruinen in Yucatán.
Neben der präkolumbianischen Kultur trifft der Yucatán-Besucher auch auf die spanische Kolonialzeit. Mérida und Valladolid sind typische mexikanische Kolonialstädte.
Mérida, auch die „weiße Stadt“ genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán. Sie ist eine typische Kolonialstadt, im Stil der Städte Kastiliens oder Andalusiens. Das historische Zentrum von Mérida ist komplett schachbrettartig angeordnet. Mérida soll am 6. Januar 1542 auf den Resten der Maya-Stadt Ichcaanzihó gegründet worden sein. Um die Stadt vor dem Widerstand der Maya zu schützen, hat der Militäringenieur Manuel Jorge de Zezera die gesamte Stadt mit einer Mauer umgeben. Von den einst sieben Stadttoren existieren heute noch drei. Besonders beeindruckend ist ein sonntäglicher Besuch der Altstadt von Mérida. Unter dem Motto „Sonntag in Mérida“ wird das historische Zentrum gesperrt und Einwohner und Besucher können durch die Gassen der Altstadt flanieren und die Stadt genießen. Dabei lohnt sich auch ein Besuch des Palacio Cantón, einem Marmorpalast in dem heute das Museo de Antropología e Historia, das Museum für Anthropologie und Geschichte untergebracht ist.
Valladolid ist eine weitere typische Kolonialstadt im Bundesstaat Yucatán. Auch der Stadtplan von Valladolid weist eine rechteckige Anordnung auf. Die bedeutendsten touristischen Attraktionen der Stadt sind die im 18. Jahrhundert erbaute Kirche von San Gervasio, das Kloster von San Bernardino, die Calzada de los Frailes, der Park Francisco Cantón, sowie die Cenoten Dzitnup und Zaci.
Izamal gilt als die älteste Stadt der Halbinsel Yucatán. Die Stadt liegt im geografischen Zentrum der Halbinsel. Ihr Name geht auf die Maya zurück. Itzamná oder Zamná steht für Tau des Himmels. Itzamná war auch eine große Persönlichkeit der Maya-Kultur. Archäologische Ausgrabungen lassen vermuten, dass der Zeremonienplatz von fünf Pyramiden umgeben war. Die Ruinen des Platzes sind heute noch zu besichtigen. Eine dieser Pyramiden wurde ihrem Erbauer Caudillo gewidmet. Caudillo wurde auch als Gott verehrt. In anderen Pyramiden wie zum Beispiel in den Pyramiden von Papcholchac oder Casa de las Cabezas y Relámpagos wird heute die Virgen von Izamal verehrt. Eine weitere Pyramide wurde Kinich-Kakmó, der Sonne ohne Gesicht geweiht. Die Pyramide von Kabul, die Casa de la Mano Milagrosa beherbergte unter ihren Trümmern ein riesiges Gesicht aus Stuck. Das zwei Meter große Gesicht gleicht den Gesichtern von Kohunlich in Quintana Roo. Die Geschichte von Izamal hat eine lange religiöse Tradition. Nicht nur die Franziskaner prägten das Leben in der Stadt, sondern auch die Verehrung der María Inmaculada, der Unbefleckten Jungfrau, die auch zur Schutzpatronin der Stadt wurde. Seit 1558 verehrt man eine Statue der Jungfrau. Die Statue soll im Auftrag Fray Diego de Landa aus Guatemala nach Izamal gebracht worden sein.
Auch Vogelfreund kommen im Bundesstaat Yucatán auf ihre Kosten. Jedes Jahr organisiert das Tourismusministerium von Yucatán das Vogelfestival „T´oh“. Der Namen dieses Festivals leitet sich von einem Vogel ab, der an den archäologischen Ausgrabungsstätten und in den Cenoten zu finden ist. Sein Name ist T’oh und bedeutet in der Sprache der Maya „Uhrenvogel“. Über 750 Vogelarten können Naturfreunde hier beobachten, das sind fast 50 Prozent aller in Mexiko lebenden Vogelarten.
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Bekannt ist der Bundesstaat Yucatán aber vor allem wegen seinen einzigartigen archäologischen Ausgrabungsstätten. Uxmal, Kabah, Sayil, Xlapa, Labna, Ek-Balam, Dzibichaltun oder Chichén Izta gehören zu den meistbesuchten Tempelanlagen der Halbinsel von Yucatán.
Ek-Balam liegt 186 Kilometer östlich von Mérida und 26 Kilometer westlich von Valladolid. Die archäologische Ausgrabungsstätte geht auf die frühklassische Maya-Kultur zurück. Ungewöhnliche Funde geben hier Auskunft über weitgehend unbekannte Aspekte der Maya.
Dzibichaltun ist eine der überraschendsten Städte der mysteriösen Maya-Kultur. Hier kann der Besucher jedes Jahr während der Sonnenwende im Frühjahr und im Herbst ein einmaliges Schauspiel erleben.
Chichén Itzà ist eine der größten, besterhaltenen und meistbesuchten archäologischen Ausgrabungsstätten von Yucatán. Von der UNESCO wurde die Maya-Tempelanlage zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt.
Naturliebhaber finden in Yucatán einzigartige Biosphärenreservate wie Celestún und Ría Lagartos. Außerdem verfügt Yucatán über ein unterirdisches Höhlennetz, den Cenoten. Über 4.000 Cenotes durchziehen Yucatán’s Unterwasserwelt.
Ría de Celestún ist für den mexikanischen Naturtourismus von großer Bedeutung. Auf einer Fläche von etwa 60 Hektar stellt Celestún für zahlreiche Zugvögel auf dem Weg in den Süden eine einmalige Futterstelle dar. Hier nisten auch rosa Flamingos, und Meeresschildkröten kommen zum Brühten.
Die Halbinsel von Yucatán besitzt keine oberirdischen Wasserläufe und das Regenwasser nährt unterirdische Ströme, die zu einer großen Zahl von Cenotes, unterirdischen Lagunen und Wasserwegen führen. Die Cenotes sind ein wahres Naturwunder und eine Besonderheiten der Halbinsel von Yucatán. Vor allem Höhlentaucher sind von der Unterwasserwelt beeindruckt. Besonders erwähnenswert sind die Cenotes von X´Pakay, Bolonchoojol, Kankirixche, Kambul und San Eduardo.
Der Bundesstaat Yucatán verfügt über eine gut ausgebaute Hotelinfrastruktur. 5.068 Hotelzimmer aller Kategorien stehen den Besuchern zur Verfügung. 68 Prozent davon liegen in der Hauptstadt Mérida, 9 Prozent in der Nähe der archäologischen Ausgrabungsstätte von Chichén Itzá und Uxmal und 11 Prozent liegen an der Küste. Darüber hinaus bietet der Bundesstaat Yucatán zahlreiche Haciendas, die zu stilvollen Hotels ausgebaut wurden. Geschäftstouristen steht ein modernes und funktionelles Tagungszentrum zur Verfügung.
Einzigartige Naturerlebnisse, eine geheimnisvolle Unterwasserwelt, jahrtausende alte Maya-Ruinen, farbenfrohe Kolonialstädte, eine außerordentliche Gastfreundschaft und exotische Köstlichkeiten…Dies alles und noch sehr viel mehr, das ist Yucatán!
Tags:Caudillo, Cenoten, Chichén, Francisco Cantón, Itzamná, Itzá, Izamal, Mano Milagrosa, Maya-Ruinen, Mexiko, YucatánVerwandte Artikel
