

Reise Berichte – Berichte von Reisen aus aller Herren Länder
Reise Berichte aus Europa, Amerika, Afrika und dem Rest der Welt!
Archive for Oktober, 2007
Zypern individuell entdecken
Author: Reise Berichte
Urlauber, die die Insel der Aphrodite abseits der Touristenströme erschließen wollen, treffen auf ideale Bedingungen. Geringe Distanzen und eine gute Infrastruktur machen es möglich, die Insel individuell mit einem Mietwagen oder per Bus zu entdecken. Wer tiefer in die Kultur Zyperns eintauchen möchte, wohnt auf dem Lande in einem renovierten Bauernhaus.
Land und Leute kennen lernen – Mobilität ist da ein Muss. Die Distanzen zwischen den Kultur-Highlights, einsamen Stränden und dem Troodos-Gebirge sind gering. Wer sich für einen Mietwagen entscheidet, trifft auf ein sehr gut ausgebautes Straßennetz mit mautfreien Autobahnen, vorbildlicher Beschilderung und zahlreichen Tankstellen. Die gängigen Autovermieter bieten moderne Mietwagen an den Flughäfen sowie in allen Städten und Touristenzentren an. Die „Service Taxi“ genannten Sammeltaxen sind ein gängiges und preiswertes Verkehrsmittel auf der Insel. Sie fahren alle halbe Stunde und holen Urlauber von jedem gewünschten Ort und Hotel innerhalb der Stadtgrenzen ab. Die Fahrzeuge nehmen bis zu acht Personen auf. Linienbusse verbinden die Städte mehrmals täglich miteinander. Aber auch das Troodos-Gebirge und andere Bergdörfer sind per Bus zu erreichen.
Darüber hinaus bieten traditionsreiche Dörfer im Inselinneren für Individualisten und Ruhesuchende eine erholsame Idylle inmitten der Natur. öber 50 Unterkünfte von gemütlichen Dorfhäusern über typische, gepflegte Landgasthäuser bis hin zu kleinen Hotels, umgeben von Plantagen, Wäldern und Weinbergen, bezaubern durch individuellen Charme. Dahinter steht das Konzept des Agrotourismus. Das Programm der Fremdenverkehrszentrale Zypern fördert die Restaurierung traditioneller Dorfunterkünfte, setzt sich für die Bewahrung der Bräuche ein und unterstützt auf diese Weise den sanften Tourismus.
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read comments (0)Zypern – ein ganzjähriges Paradies für Wanderer
Author: Reise Berichte
Im Westen der Insel, südlich von Polis und an den Ausläufern des Troodos-Gebirge befinden sich die beschaulichen Laona-Dörfer: Kathikas, Akrousos, Akourdaleia, Arodes, Drouseia und Kritou Terra. Lange Zeit in Vergessenheit geraten, haben sich nun verschiedene Organisationen der Tradition und Architektur der Orte angenommen. Heute spielt Agrotourismus eine wichtige Rolle in dieser idyllischen Gegend. Wanderer fühlen sich hier wohl.
Die kurzen Distanzen zwischen den Dörfern sowie die abwechslungsreiche Landschaft sorgen für einen vielfältigen Aktivurlaub. Die Straße von Drouseia nach Neo Chorio mit Zwischenstop in Androlikou ist sehr beliebt für Wanderungen. Die wenig befahrene Strecke, die stetig abwärts in Richtung Meer führt, ist zu Fuß in rund drei Stunden zu erwandern. In Androlikou erwartet die Besucher eine öberraschung: Das Dorf ist eine Hochburg der Ziegenhaltung und die Tiere sind hier überall zu sehen. Drouseia, die “Kühle”, begrüßt Besucher mit einem erfrischenden Wind aus der Akamas-Halbinsel.
Die Wanderung entlang des Agiasma-Naturlehrpfades startet auf der Straße außerhalb von Kathikas in Richtung Pegeia und dauert ungefähr eine Stunde. Die Strecke führt zur Marienkapelle in eine Schlucht hinunter und um den Berg herum wieder zurück. In der Dorfschule von Kathikas ist ein Kulturzentrum untergebracht. In anschaulicher Weise wird hier der bäuerliche Alltag dargestellt. Besucher können zudem die lokalen Produkte wie Kräuter oder den bekannten Rotwein der Region kaufen.
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Die Zenobia – Das Taucher-Mekka im Mittelmeer
Author: Reise Berichte
Zypern lockt mit idealen Tauchbedingungen, gut erhaltenen Schiffs-Wracks und faszinierenden Unterwasserwelten. Das Wrack der “Zenobia” gilt als besonders beliebtes Taucherziel.
Zypern ist ein bekanntes Reiseziel für Tauchfreunde aus aller Welt. Die Gründe liegen auf der Hand: Es gibt keine gefährlichen Strömungen, keine Gezeiten und keinerlei Tauchverbote. Die Wassertemperaturen bewegen sich ganzjährig zwischen angenehmen 17 und 28 Grad Celsius. Das Wasser ist kristallklar – die Sichtweite kann so bis zu 40 Meter betragen. Weitere Tauch-Pluspunkte sind die beeindruckende Meeresfauna – von Muränen über mehrere hundert Fischarten bis hin zu Seesternen und Muscheln – sowie die gut erhaltenen Wracks und antiken Bauwerke am Meeresgrund.
Ein besonderes Schmankerl für Taucher ist das Wrack der 1979 versunkenen “Zenobia”. Die ehemalige Frachtfähre liegt leicht zur Seite geneigt in der Nähe von Larnaka auf dem Meeresgrund. Mit einer Länge von 176 Metern und immer noch über 100 Lastwagen an Bord zählt sie zu den zehn besten, betauchbaren Wracks der Welt. In einer Tiefe von 18 bis 40 Metern gelegen eignet sie sich auch für unerfahrene Taucher. Tauch-Profis können das Innere des Wracks erkunden: Die Kajüten, die Cafeteria, die im Laderaum wie Spielzeug umherliegenden LKWs und vieles mehr garantieren spannende Tauchgänge. Weitere Schiffs-Wracks in der nahen Umgebung sind ebenfalls vielversprechende Ziele für Unterwasser-Sportler.
Pluspunkt der Mittelmeerinsel: Nicht nur Tauch-Profis können die zypriotische Unterwasserwelt erkunden. Zahlreiche Tauchschulen bieten in Anfängerkursen Schnuppertauchen und Unterwasser-Safaris an. Ein Verzeichnis aller Tauchschulen finden Interessierte bei: Cyprus Federation of Underwater Acitivities (C.F.U.A.), P.O. Box: 21503, CY 1510 Lefkosia.
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Moderne Skulpturen im Künstlerdorf Lemba auf Zypern
Author: Reise Berichte
Lemba ist eines der wichtigsten Kunstzentren Zyperns. Der einheimische Künstler Stass Paraskos schafft hier zusammen mit seinen Schülern surrealistische Skulpturen, die von der Natur Zyperns erzählen.
Das kleine Dorf Lemba nördlich von Paphos hat sich als Künstlertreff einen Namen gemacht. Der zypriotische Künstler Stass Paraskos hat hier mit seinem “Cyprus College of Art” ein Domizil für moderne Kunst geschaffen. Lange standen die kleinen Häuser im Dorf leer, jetzt sind sie wieder besiedelt und renoviert. Auf den ersten Blick erscheint Lemba als typisch zypriotischer Ort. Auf den zweiten Blick aber lassen sich überall Werke der Künstler und Schüler von Paraskos entdecken. Skulpturen wie ein kleiner Elefant, ein Gorilla in King Kong-Größe und ein drei Meter umfassendes Paar Hände zeigen die Verbundenheit der Künstler mit der Natur. Diese Nähe spiegelt sich in poetischer Weise auch in den Malereien und Skulpturen von Stass Paraskos wider. Sein “Baum der Poesie” befindet sich heute im Foyer des Nationaltheaters in Lefkosia. “Surrealistisch” und “humorvoll” sind die Worte, die seine Kunst beschreiben.
Die wohl berühmteste und gleichzeitig größte öffentliche Skulptur Zyperns ist eine siebzig Meter lange und acht Meter hohe steinerne Mauer in Lemba. Den Besucher erwartet ein fröhliches Potpourri aus Materialien und Farben: Kein Zentimeter gleicht dem anderen. Mit Rundbögen, Mosaiken und Figuren gestaltet, zieht sie die Aufmerksamkeit jedes Betrachters auf sich. Das Besondere: Die Wand wächst immer weiter, verändert sich in den Händen der Künstler und bleibt so lebendiger Mittelpunkt des Schaffens. Hier folgen die Künstler keinen bestimmten Vorgaben, sondern ganz ihrer Intuition. Auch Besucher können ihrer Intuition folgen und in den Kunstwerkstätten oder bei Workshops das kreative Zypern selbst erfahren.
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